Gelten Videospiele in Österreich schon bald als Sport?

E-Sport hat "Sport" im Namen. Aber ist es ein "echter Sport"?
E-Sport hat "Sport" im Namen. Aber ist es ein "echter Sport"?Unsplash
Das Sportministerium befasst sich jetzt auch mit Videospielen. Im Ressort soll geklärt werden, ob Sport auch in digitaler Form ausgeübt werden kann. 

E-Sport, also das kompetitive Spielen von Videospielen, erfordert zweifelsohne schnelle Reflexe und viel Training. Aber handelt es sich wirklich um einen "echten" Sport? Diese Frage ist in Österreich noch nicht beantwortet. Denn für den E-Sport fehlen derzeit nötige rechtliche Rahmenbedingungen. Nun wurden im zuständigen parlamentarischen Ausschuss Maßnahmen beschlossen, um die Rahmenbedingungen für den E-Sport in Österreich zu klären.

Eine Arbeitsgruppe des Sportministeriums von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) soll sich mit der Fragestellung beschäftigen. Die Klärung der Rahmenbedingungen soll in Abstimmung mit den Interessensvertretungen, also auch dem E-Sport Verband Österreich (ESVÖ) erfolgen.

Kärntner wurde mit E-Sport Millionär

"Der einstimmig beschlossene Antrag ist ein erster Schritt, wir freuen uns auf viele weitere, um die Rahmenbedingungen zu schaffen, die der E-Sport für seine optimale Entwicklung benötigt", so Süleyman Zorba, Grünen-Sprecher für Netzpolitik, Digitalisierung und Lehre.

Zuletzt war E-Sport in den Schlagzeilen, als im Vorjahr der 17-jährige Kärntner David Wang mit seinem Partner in der Doppel-Disziplin bei der "Fortnite"-WM den ersten Platz erzielte. Das bescherte dem digitalen Sportler 1,5 Millionen Dollar Preisgeld. Zuvor hatte er acht Stunden täglich trainiert.

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