Sport

Gerechtigkeit siegte! Keine Strafe für die Austria

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:31

Die Wiener Austria ist nach den Ausschreitungen von Gäste-Fans im letzten Champions-League-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg (4:1) nicht bestraft worden, darf die eine Million Euro Siegprämie vorerst zur Gänze behalten. Stattdessen wurde Zenit wegen mehrerer Verfehlungen seiner mitgereisten Anhänger zu einer partiellen Stadionsperre im Achtelfinale gegen Borussia Dortmund und 40.000 Geldstrafe verurteilt.

zu einer partiellen Stadionsperre im Achtelfinale gegen Borussia Dortmund und 40.000 Geldstrafe verurteilt.

Der Kontroll- und Disziplinarausschuss der UEFA begründete die Sanktionen gegen Zenit unter anderem mit dem Hissen eines rassistischen Banners sowie dem Einsatz verbotener Feuerwerkskörper.

Fans des russischen Vizemeisters hatten mit dem Werfen von Knallkörpern in Richtung von Austria-Anhängern in angrenzenden Sektoren im Ernst-Happel-Stadion in der ersten Hälfte für eine mehrminütige Spielunterbrechung gesorgt.

Keine Hardcore-Zenit-Fans gegen Dortmund

Zenit muss nun am 25. Februar im Achtelfinal-Hinspiel gegen Dortmund die Tribüne des harten Fankerns schließen. Zenit St. Petersburg hat die strafe bereits akzeptiert. Zenit wurde außerdem zu einer Strafzahlung von 40.000 Euro verurteilt. Wie der Club am Mittwoch erklärte, wird auf einen Einspruch verzichtet, da dieser "unangebracht" wäre.

Olympiakos Piräus, am selben Tag gegen Manchester United im Einsatz, wurde mit einer ähnlichen Sanktion belegt, weil Anhänger im Heimspiel gegen Anderlecht (3:1) Feuerwerkskörper und einen Laserpointer eingesetzt hatten. Die Griechen werden aber Einspruch einlegen.

Austria noch nicht ganz aus dem Schneider

Die Austria hätte als Veranstalter es Matchs für die Ausschreitungen unter anderem wegen Fehlleistungen des Sicherheitsdiensts ebenfalls belangt werden können.

Ungemach droht den Violetten aber noch wegen einer , die bereits vor Anpfiff für Aufsehen gesorgt hatte.

Als Cheerleader getarnte Aktivistinnen der Umweltschutzorganisation hatten Plakate mit der Aufschrift "Gazprom don't foul the arctic" entrollt.

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