"Gibt keinen Grund, Impfung mit AstraZeneca abzusagen"

Infektiologin Maria Paulke-Korinek im "ZiB 2"-Interview
Infektiologin Maria Paulke-Korinek im "ZiB 2"-InterviewScreenshot ORF
Die Entscheidung ist gefallen: Österreich setzt die Impfungen mit AstraZeneca fort - zumindest bis Donnerstag.

Nach stundenlangen Beratungen ist kurz nach 21 Uhr die Entscheidung gefallen, die Impfungen mit AstraZeneca weiter fortzusetzen. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht", erklärt Maria Paulke-Korinek, Infektiologin und Mitglied des nationalen Impfgremiums, in der "ZiB 2".

Warten auf neue Daten

Man habe alle Daten, die vorliegen, evaluiert und eine evidenzbasierte Entscheidung getroffen, so die Expertin. das Impfprogramm der Bundesregierung könne daher "wie geplant" weiterlaufen. Zumindest vorerst. "Am Dienstag werden neue Daten erwartet, am Donnerstag folgt ein offizielles Statement der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur), beides wollen wir abwarten und erst dann eine finale Entscheidung treffen."

Allein im März werden rund 350.000 AstraZeneca-Dosen geliefert. Dazu kommen 470.000 bzw. 124.000 Dosen der Covid-19-Impfstoffe Biontech/Pfizer und Moderna. Sie alle sollen möglichst rasch verimpft werden. "Laut unserem derzeitigen Wissen, gibt es keinen Grund, die Impfung aus Sorge vor Nebenwirkungen zu verschieben oder abzusagen", erklärt Paulke-Korinek.

Wer sich partout nicht mit AstraZeneca impfen lassen möchte, habe die Möglichkeit, sich für einen neuen Termin vormerken zu lassen. Seinen Corona-Impfstoff aussuchen könne jedoch niemand - mehr dazu ...

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