"Diskussion ist lächerlich"

Girardelli: "Kitzbühel verließ ich nie mit Preisgeld"

Heute steigt das erste Training auf der Streif in Kitzbühel. "Heute"-Experte Marc Girardelli über das Spezielle an der Streif.
Marc Girardelli
20.01.2026, 07:03
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80 Zentimeter Kunstschnee liegen auf der "Streif", die im Laufe der Rennwoche schwieriger werden wird und spätestens bei den Rennen ihre Zähne zeigt.

Kitzbühel ist anders! Hier entscheiden die Brutalität und der Mut. Deshalb überraschen immer wieder Außenseiter, während wenige Tage zuvor die Highspeed-Strecke in Wengen großteils in der Sonne liegt und ein Fall für die Favoriten und Schleicher ist.

Kitz hat eigene Gesetze

Auf der Streif geht es ab Sekunde eins Schlag auf Schlag. Es holpert, im Schatten ist die Sicht schlecht – Überwindung ist hier im Übermaß gefragt. Auch deshalb hat Kitzbühel jedes Jahr eigene Gesetze.

Erstmals gibt es für den Abfahrtssieger heuer mehr als 100.000 Euro Preisgeld. Eine Diskussion darüber ist lächerlich, wenn man Kriechmayr und Co. auf der Mausefalle abheben sieht und ihre Prämien mit Golf-, Tennis- oder auch Dartsspielern vergleicht.

Ich bekam für meine ersten Siege in Kitzbühel keinen Cent. Später waren es ein paar Tausend Schilling. Die Kitzbühel-Stadtgrenze habe ich aber nie Preisgeld verlassen. Das Geld habe ich vorher beim Feiern ausgegeben.

{title && {title} } gira, {title && {title} } Akt. 20.01.2026, 11:45, 20.01.2026, 07:03
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