Er hatte keine Chance

Gleitschirmpilot stürzt nach Turbulenzen in den Tod

Ein tödlicher Paragleitunfall hat sich am Freitag in Vorarlberg ereignet. Ein deutscher Pilot kam dabei ums Leben.
Newsdesk Heute
17.04.2026, 23:25
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Der Mann war im Gemeindegebiet Andelsbuch am Startplatz "Hintere Niedere" zu einem Streckenflug in Richtung Großes Walsertal aufgebrochen. Während des Flugs geriet er im Bereich von Fontanella in Schwierigkeiten.

Im Lee des Gipfels "Hochlicht" verlor der Pilot durch starke Abwinde rasch an Höhe. Um wieder aufzusteigen, versuchte er, in Gipfelnähe auf die Luvseite zu wechseln. Doch genau dort wurde ihm die Thermik zum Verhängnis: In unmittelbarer Nähe des Gipfelrückens kam es zu heftigen Turbulenzen, wodurch der Gleitschirm einklappte. Der Pilot verlor daraufhin spiralförmig schnell an Höhe.

Schließlich stürzte der Mann aus rund 30 bis 50 Metern Höhe in felsiges Gelände. Ein Zeuge, der sich in der Nähe befand, setzte sofort einen Notruf ab.

Deutscher hatte keine Chance

Für den Piloten kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod feststellen. Der Leichnam wurde anschließend von einem Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.

Nach der Leichenbeschau und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Verstorbene freigegeben. Die Angehörigen wurden verständigt.

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