In Ried versucht die Wiener Austria heute (19.30 Uhr) den Negativlauf von zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie zu stoppen. Paul Gludovatz, Trainerfuchs der Innviertler, streut den Veilchen im Heute-Gespräch Rosen. Ich habe sie noch immer auf meiner Titelrechnung, sagt er im Gegensatz zu Austria-Coach Karl Daxbacher.
Eine Mannschaft, in der ein Teamspieler wie Manuel Ortlechner einen gesperrten Julian Baumgartlinger ersetzt, muss um den Titel mitspielen, analysiert Gludovatz. Und: Die Austria hat ohne Spielmacher Milenko Acimovic besser gespielt als zuletzt, meint der Trainer, der trotz aller Wertschätzung für den Gegner den Wienern im Rieder Stadion keine Geschenke bereiten will. Es ist etwas Besonderes, gegen einen Titelkandidaten zu spielen, jeder muss eine Top-Leistung abrufen, fordert der Burgenländer von seiner Elf totalen Einsatz.
Paul Gludovatz will die Austria mit einer ungewohnten Offensiv-Variante überraschen: Wir haben Probleme in der Abwehr, zuletzt aus Standards unnötige Tore kassiert. Deshalb werden wir die Flucht nach vorne antreten, kündigt er an.
Gerald Schwab