Österreichs Skipringer haben am Montag ihre letzte Chance auf eine Medaille bei den Winterspielen in beeindruckender Manier genutzt und im Superteam-Bewerb in der Besetzung Jan Hörl und Stephan Embacher Gold gewonnen.
"Dass es uns so aufgeht, ist brutal geil", jubelte Hörl, der bereits vor vier Jahren in Peking – damals mit der Mannschaft – den Titel erobert hatte.
Gold für Österreich war nie in Gefahr, ab dem ersten Sprung lag das ÖSV-Duo in Front. Für Spannung sorgte lediglich der im Finish einsetzende Schneefall, der für eine Unterbrechung und schließlich für einen vorzeitigen Abbruch sorgte. Der Bewerb wurde nach zwei von drei Durchgängen entschieden.
"Leidtragender" war Embacher, der seinen letzten Sprung nicht durchziehen durfte, lange am Sprungturm im Schneetreiben ausharren musste. "Ich habe es zuerst ganz cool gefunden, wie es ein bisserl zu schneien angefangen hat, dann hat es ein bisserl übertrieben. Ich habe mich dann hingelegt, eine Decke drübergezogen und die Augen zugemacht. Es war jetzt nicht so schlimm, aber die Füße sind mir schon abgestorben", grinst der Youngster.
Am Ende hatte er gut lachen. "Richtig, richtig geil. Unglaublicher Tag. Natürlich träumst du als kleines Kind davon, dass du Olympiasieger bist."