"Dream-Team" schlägt zu

Gold-Sensation: "Der Traum war schon weg"

Eine echte Ski-Sensation bei den Olympischen Winterspielen. Ariane Rädler und Katharina Huber holten die Goldmedaille in der Team-Kombination.
Sport Heute
10.02.2026, 15:39
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Den Grundstein legte Rädler mit einer starken Abfahrt auf den zweiten Zwischenrang, Huber behielt dann die Nerven und raste in einem beherzten Slalom zur Goldmedaille. Das österreichische Duo profitierte auch von den flatternden Nerven bei Ski-Superstar Mikaela Shiffrin, die die Halbzeitführung ihrer Teamkollegen und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson noch verspielte, Vierte wurde (+0,31).

Rädler und Huber, beide Jahrgang 1995, setzten sich fünf Hundertstelsekunden vor Deutschlands Parade-Team Kira Weidle-Winkelmann/Emma Aicher durch. Jacqueline Wiles und Paula Moltzan aus den USA fuhren auf den dritten Platz (+0,25). Es ist die erste Frauen-Goldmedaille bei Olympia seit 2014, als Anna Veith, damals noch mit ihrem Mädchennamen Fenninger unterwegs, siegte.

"Abartigst nervös"

"Ich habe irgendwie ein gutes Gefühl gehabt, die Kathi hat es dann gut heruntergedrückt", lachte Rädler nach der Medaillenvergabe. "Ich war so nervös", musste die Vorarlbergerin eingestehen, erinnerte sich dann an ihre bisher nicht einfach verlaufene Karriere mit vier Kreuzbandrissen. "Ich habe viel durchgemacht. Da war der Traum dann irgendwann schon weg. Umso schöner, dass der jetzt wahr wurde. Wir sind ein Dream-Team", lachte die 31-Jährige.

Nach Rädlers starker Abfahrt lag es dann an Huber, die Medaille ins Ziel zu bringen. Sie übernahm die Führung nach einem starken Schlussteil. Shiffrin patzte, und Gold war fix. "Die Ari ist geil Ski gefahren ,ich habe mir vorgenommen: Fahr geil Ski. Ich war abartigst nervös, habe mich mit Blödsinn am Start abgelenkt, habe mir die Nervosität vom Leib geredet. Keine Ahnung, wie sich das ausgegangen ist", schmunzelte die 30-Jährige voller Adrenalin.

"Man sieht, was alles zusammenspielen muss", meinte die Slalom-Spezialistin, die ebenso den Traum von großen Ski-Erfolgen ebenso bereits abgeschrieben hatte. Umso größer war dann der Jubel: "Im Ziel wusste ich: Wir haben eine Medaille. Ab da war mir Shiffrins Lauf egal", lachte Huber.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.02.2026, 10:38, 10.02.2026, 15:39
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