Wintersport

Gold und Silber! Tränen-Interview von Papa Strolz

Johannes Strolz holte am Mittwoch im Slalom die Olympia-Silbermedaille. Damit ist der 29-Jährige genauso erfolgreich wie sein Vater. 
Heute Redaktion
16.02.2022, 08:21
olympia live
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Gold in der Kombination, Silber im Slalom – es sind die Spiele des 29-jährigen Vorarlbergers. Der mit dem zweiten Edelmetall innerhalb weniger Tage seine Karriere krönte. Und in der familieninternen Medaillenwertung mit seinem Vater Hubert gleichzog. 

Denn der heute 59-Jährige kehrte von den Olympischen Spielen 1988 ebenso mit zwei Medaillen nach Österreich zurück. Papa Strolz war ebenso Olympiasieger in der Kombination und holte die Silbermedaille im Riesentorlauf. Darüber hinaus halten Strolz Senior und Strolz Junior jeweils bei einem Weltcupsieg. 

"Habe an Papa gedacht"

"Ich musste an meinen Papa denken. Er hat auch Gold und Silber", strahlte Strolz nach dem Rennen. Und ergänzte: "Ich bin stolz auf mich, heute hier auf der ganz große Bühne." Strolz lag nach dem ersten Durchgang noch in Front, hatte die Chance, sich zum zweifachen Olympiasieger zu krönen, rutschte aber hinter den entfesselt auftretenden Clement Noel zurück. Wehmut war nach dem Rennen aber keine dabei. "Gold habe ich schon gehabt - die Silbermedaille dazu ist ein Traum", meinte der Vorarlberger. 

"Ich denke, dass ich zur Zeit einfach eine Riesenfreude am Skifahren habe, Ich bin mit meiner Leistung heute sehr zufrieden", meinte der Vorarlberger. 

Papa Strolz: "Kann ich nur den Hut ziehen"

Papa Hubert war jedenfalls besonders stolz auf seinen Sohnemann. "Es ist unglaublich. Wir sind natürlich alle dankbar, wie cool es der Johannes heute gemacht hat. Einfach nur schön", meinte der 59-Jährige im "ORF". Dass Vater und Sohn nun bei derselben Medaillenzahl halten, ist auch für den Vorarlberger etwas Besonderes. "Das ist eine unglaubliche Geschichte. Ich freue mich wahnsinnig, weil der Johannes mit Leib und Seele Sportler ist. Ich kann nur den Hut ziehen und sagen: Johannes du Wahnsinniger. Er liebt den Skisport, und dass er jetzt so erfolgreich ist, ist eigentlich nicht zu begreifen", meinte der ehemalige Skifahrer mit Tränen in den Augen. 

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