Gold verjagt bei Jansrud die Handbruch-Schmerzen

Kjetil Jansrud hat sich in der Nebelsuppe von Aare die WM-Goldmedaille in der Abfahrt geholt. Und das nur zwei Wochen nach seinem Handbruch.

Kjetil Jansrud strahlt mit seiner Goldmedaille um die Wette. Mit 33 Jahren und fünf Monaten ist der norwegische Super-Elch der älteste Abfahrts-Weltmeister aller Zeiten. Und das nur zwei Wochen nach seinem Mittelhandknochenbruch.

"Sie ist dicker als heute Morgen, ist angeschwollen. Aber es geht schon. Es ist eben, wie es ist", lachte der Norweger im ORF. Gold entschädigt für die Schmerzen während der letzten Wochen. Im Training vor dem Abfahrts-Klassiker in Kitzbühel hatte sich der norwegische Elch auf dem blanken Eis zwei Mittelhandknochen gebrochen.

"Ich hab schon gedacht, dass ich die WM abhaken kann. Man hat mir gesagt, es dauert mindestens vier Wochen. Aber ich wollte es probieren. Zum Glück ist es gegangen", lachte Jansrud, der sich den Skistock an die linke Hand tapen musste.

Nicht nur aufgrund der Handverletzung kommt die Goldene für den Norweger mehr als unerwartet. Sein bestes Saisonergebnis in einer Abfahrt war Rang 13. "Ich war nicht unter den Favoriten. Man muss einfach an sich glauben. Ich hab viel am Setup gearbeitet. Jetzt passt es." (wem)

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