Goldsteak-Affäre: "Ribery wurde da missbraucht"

Am Samstag geht die Ära von Franck Ribery bei den Bayern zu Ende. Zuvor verteidigte Präsident Uli Hoeneß den Franzosen noch einmal.
Mahlzeit! Zu Jahresbeginn hatte Franck Ribery mit der "Goldsteak-Affäre" und anschließenden wilden Beschimpfungen für Schlagzeilen gesorgt. Kurz vor dem Abschied von Bayern München verteidigte Präsident Uli Hoeneß den Franzosen noch einmal.

"Der einzige Fehler, den er gemacht hat, war, dass er das Steak nicht an die Wand geklatscht hat", verteidigte der mächtige Bayern-Präsident seinen scheidenden Star mit Verspätung bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstagabend.

"Wurde missbraucht"



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Er war sich überhaupt nicht darüber im Klaren, dass er missbraucht wurde. Er wurde eingeladen und der clevere Wirt hat ihm das Steak, das er gar nicht wollte, einfach hingestellt", erklärte Hoeneß weiter. "Er hat das Steak nicht einmal gegessen."

Auf die Anmerkung, dass der Franzose selbst ein Video des Luxus-Mahls in sozialen Netzwerken geteilt hatte, meinte der 67-Jährige. "Ich weiß nicht, ob die alles wissen, was in ihren albernen Social-Media-Kanälen verzapft wird."

Wüste Beschimpfungen



Die Goldsteak-Affäre hatte im Jänner für viel Wirbel gesorgt. Ribery hatte ein Video von einem für ihn zubereiteten Rib-Eye-Steak, das mit 24 Karat Blattgold überzogen wurde, geteilt. Auf übelste Beschimpfungen gegen den Franzosen hatte Ribery ebenfalls unter der Gürtellinie zurückgeschlagen.

"F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren ganzen Stammbaum. An alle anderen: Ihr wart nicht mehr als kleine Steinchen in meinen Schuhen", schlug der 36-Jährige zurück.

Abschied aus München



Am Samstag endet die Ära des Franzosen bei den Bayern mit dem letzten Meisterschaftsspiel gegen Adi Hütters Eintracht Frankfurt nach zwölf Jahren. Für die Münchner bestritt er 423 Pflichtspiele, erzielte dabei 123 Tore und leistete 182 Assists. (wem)

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