Schreckliche Szenen spielten sich am Mittwoch im Skigebiet Titlis im Schweizer Kanton Obwalden ab. In den Vormittagsstunden kam es dort zum Absturz einer Gondel. Die betroffene Kabine rutschte die Piste hinunter und überschlug sich mehrmals.
Nach dem Absturz eilten umgehend Menschen zur Unfallstelle, ein Rettungseinsatz folgte. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie eine Person reanimiert wurde. Dennoch konnten die Einsatzkräfte nicht mehr helfen.
Am Nachmittag bestätigte die Polizei in einer Pressekonferenz, dass die verunfallte Person verstorben sei. Nähere Informationen zur Identität des Todesopfers wurden nicht öffentlich gemacht.
Laut einem Bericht von "20 Minuten" soll das Todesopfer die einzige Person gewesen sein, die sich in der Gondel befand. Für den Absturz könnten jedenfalls die heftigen Wetterbedingungen verantwortlich sein.
Zum Zeitpunkt des Unglücks fegten Windböen mit bis zu 84 km/h über die Berge. Nach dem Unglück sei das Skigebiet gesperrt worden. Passagiere noch in Betrieb stehender Gondeln wurden evakuiert.
Besonders brisant: Vor dem tragischen Unglück wurde ein FIS-Riesenslalom, der in Engelberg-Titlis hätte stattfinden sollen, abgesagt. Laut dem Verband wurden eben jene starken Winde in der Region als Grund genannt