Gorgon holte Austria aus dem Winterschlaf

Austria startete mit einem 2:0-Heimsieg gegen Ried in das neue Bundesliga-Jahr. Gorgon traf gegen übermäßig defensive Rieder im Doppelpack.

Sturm Graz gewann das Heimspiel gegen Mattersburg mit 1:0.

Ivica Vastic durfte sich bei seiner Premiere als Austria-Trainer über einen ungefährdeten 2:0-Sieg freuen. Die Wiener, bei denen Roland Linz keinen Platz im Kader ergattert hatte, waren vor heimischem Publikum von Beginn an tonangebend. Nach nur neun Minuten drehte Alexander Gorgon zum Torjubel ab. Nach einem hohen Zuckerpass von Neuzugang Kienast nahm Gorgon den Ball volley und sorgte für die frühe Führung.

Ried änderte nach dem Gegentreffer nichts an seiner vorsichtigen Spielweise und beschränkte sich zunächst auf das Zerstören des Wiener Spiels, vorzugsweise mit Abseitsfallen. Die Wiener dominierten das Spielgeschehen, waren aber im Angriff auch oft zu harmlos. Mit dem 1:0 ging es in die Kabinen.

Ried zu ungefährlich

In der 60. Minute brachte Gludovatz Zulj für Casanova und Nacho für Meilinger ins Spiel. Mit den Auswechslungen wurde die Rieder Offensive belebt, auch wenn die Lebenszeichen schwach blieben. Nacho (63.) und Beichler (66.) kamen zu Halbchancen.

Doch die Austria war dem 2:0 näher, wie auch ein guter Fernschuss von Dilaver in der 77. Minute zeigte. Beichler sorgte wenig später für das letzte Rieder Aufbäumen, sein guter Schuss ging über den Austria-Kasten. In der 83. Minute machte dann Gorgon mit einem Abstauber den Sack zu.

Vastic: "Das ist eine echte Mannschaft"

Vastic war zufrieden: "Wir waren sehr kompakt nach hinten und nach vorne sehr gefährlich. Wir haben probiert, uns an die schwierigen Bodenverhältnisse anzupassen. Das ist eine echte Mannschaft, wo jeder für den anderen rennt, und so können wir vielleicht auch unsere Abgänge kompensieren.

Szabics schoss Sturm zum Sieg
Sturm mühte sich in Graz gegen Mattersburg zu einem mühevollen 1:0-Sieg. Imre Szabics erzielte in der 37. Minute das Goldtor für die Elf von Franco Foda. Sturms Neuzugang Srdjan Pavlov durfte im Angriff beginnen, der kranke Rubin Okotie fehlte. Fans, die sich aufgrund der mäßigen Darbietung auf ein Bier freuten, wurden enttäuscht. Die Leitung war eingefroren.

FK Austria Wien - SV Josko Ried 2:0 (1:0)

Generali Arena, 6.250 Zuseher, SR Harkam

Tore: Gorgon (9., 84.)

Sturm - Mattersburg 1:0 (1:0)

Graz, UPC-Arena, 4.778 Zuseher, SR Lechner

Tor: Szabics (37.)

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91. Minute: Liendl sieht nach einem taktischen Foul an Beichler die Gelbe Karte.

90. Minute: Gleich ist das Spiel vorbei. Ried versucht es mit letzten verzweifelten Angriffen.

86. Minute: Doppel-Torschütze Gorgon darf vom Platz. Neuzugang Simkovic darf in der Schlussphase mitwirken.

84. Minute: Damit ist der erste Bundesliga-Sieg in der Ära Vastic wohl in trockenen Tüchern.

83. Minute: WIEDER IST GORGON DER TORSCHÜTZE! Tadic flankt zur Mitte, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen. Doch Gorgon sprintet hin und drückt den Ball über die Linie.

79. Minute: GUTE CHANCE FÜR RIED. Beichler will sich ein Beispiel an Dilaver nehmen und probiert es ebenfalls aus der Distanz. Sein Schuss geht knapp neben das Tor.

77. Minute: FAST DAS 2:0 FÜR DIE AUSTRIA. Dilaver zieht aus 25 Metern ab und nötigt Gebauer zu einer Rettungstat.

73. Minute: Kienast geht aus dem Spiel. Der Stürmer hat das 1:0 vorbereitet. Tadic ersetzt ihn. Bei Ried kommt Basala-Mazana für den schwachen Lexa.

72. Minute: Langsam wird's Zeit, dass Ried den Ausgleich in Angriff nimmt.

71. Minute: Kienast übermotiviert. Der Neo-Stürmer der Wiener foult Reifeltshammer und sieht Gelb.

66. Minute: Chance für Beichler. Der Ex-Sturm-Spieler schießt nach einem Abpraller volley einen Meter über das Tor. Ried wird nun aktiver.

63. Minute: Endlich wieder eine Rieder Chance. Der eingewechselte Nacho versucht es aus spitzem Winkel - drüber.

60. Minute: Ried-Coach Gludovatz kann seiner Mannschaft offenbar nicht mehr beim Kicken zu sehen. Zulj kommt für Casanova und Nacho für Meilinger.

58. Minute: Gorgon versucht es wieder mit einem Distanzschuss, diesmal geht der Ball neben das Tor. Ein wirklich starkes Spiel des Austrianers.

54. Minute: Suttner geht auf der linken Seite durch, doch der Ball war schon im Aus.

49. Minute: Foul von Holland an Casanova, Freistoß aus guter Position für Ried. Der Schuss von Meilinger geht aber deutlich über den Kasten.

48. Minute: Das Spiel hat bisher die Herzen der Fans nur wenig erwärmt. Den Job erledigt noch eher die gerade eingesetzte Pyrotechnik.

46. Minute: Vastic hat in der Halbzeit Jun für den in den ersten 45 Minuten glücklosen Stankovic gebracht.

Halbzeit: Verdiente Halbzeitführung für die Wiener, die doch deutlich überlegen waren. Abgesehen von Gorgons Prachttreffer hatte die Austria aber auch keine weiteren großen Chancen zu bieten. Die Rieder Verteidigung hat es den Schützlingen von Ivica Vastic aber auch nicht leicht gemacht, sie immer wieder ins Abseits rennen lassen.

45. Minute: Stankovic bleibt nach einem harten Zweikampf mit Rotpuller kurz am Boden liegen. Mit dieser Szene geht es in die Halbzeit.

45. Minute: Gleich ist die erste Halbzeit zu Ende. Passiert noch was?

43. Minute: Getümmel im Austria-Straftraum, die Austria-Verteidigung wehr zweimal per Kopf ab. Der Ball kommt zu Reifeltshammer, der direkt abzieht, aber nur die Wolken trifft.

42. Minute: Derzeit macht es nicht den Anschein, als würde sich an der 1:0-Führung der Austrianer etwas ändern. Ried-Coach Paul Gludovatz wird in der Halbzeit wohl ein ernstes Wörtchen mit seiner Mannschaft reden.

39. Minute: Freistoß für Ried aus etwa 25 Metern. Hadzic nimmt Anlauf, trifft aber nur in die Mauer.

39. Minute: Gute Flanke von Meilinger, sie findet aber keinen Abnehmer. Eine der wenigen guten Rieder Offensivaktionen.

35. Minute: Weiter Pass auf Stankovic, der wird aber zurück gepfiffen. Schon wieder steht ein Austrianer im Abseits. Bisher klappt die Abseits-Falle bei den Riedern ganz gut.

33. Minute: Unsicherheit bei Gebauer. Der Rieder Schlussmann lässt einen schwachen Schuss von Liendl abprallen, es gibt Eckball. Der stark spielende Torschütze Gorgon hat die Aktion vorbereitet.

26. Minute: Endlich auch eine Chance für die Gäste. Schreiner bedient Hinum am Sechzehner. Austria-Goalie Lindner pariert den Schuss ohne Probleme.

25. Minute: Kienast zeigt bisher eine gute Leistung. Diesmal passt er zu Liendl, der sofort abzieht. Der Schuss ist aber ungefährlich.

22. Minute: Gefährliche Aktion im Rieder Straftraum. Nach einem abgefälschten Ball kommt der Australier James Holland fast an den Ball. Ried spielt mit dem Feuer.

19. Minute: Die Austria bleibt klar überlegen, Ried beschränkt sich darauf, auf die Spielzüge der Hausherren zu reagieren. Ob das nicht bald ins Auge geht...

15. Minute: Die Innviertler spielen weiterhin sehr zurückhaltend und defensiv. Die Austria läuft immer wieder ins Abseits. Mit der Mauer-Taktik wird Ried hier aber keinen Punkt holen.

11. Minute: Was hat Ried nach diesem frühen Gegentreffer entgegen zu setzen?

9. Minute: Traumtor der Wiener. Kienast spielt mit viel Übersicht einen hohen Ball auf Gorgon. Dieser nimmt den Ball volley und trifft genau in die Maschen. Die Rieder Verteidiger sehen verdutzt zu.

7. Minute: Stankovic lässt sich am Sechzehner nur durch ein Foul aufhalten. Der Freistoß bringt aber nichts ein.

4. Minute: Die Rieder probieren es wieder mit einer Flanke, diese ist diesmal aber ungefährlich.

3. Minute: Stankovic taucht plötzlich vor Gebauer auf. Das Schiedsrichterteam entscheidet auf Abseits.

2. Minute: Erste Chance für Ried. Hadzic flankt zur Mitte, Solospitze Casanova köpfelt den Ball knapp über das Tor.

15:58:

Aufstellung Austria: Lindner - Dilaver, Margreitter, Ortlechner, Suttner - Liendl, Holland - Gorgong, Leovac - Stankovic, Kienast

Aufstellung Ried:Gebauer - Riegler, Reifeltshammer, Rotpuller - Schreiner, Hadzic, Hinum - Meilinger, Beichler, Lexa - Casanova



15:55: In Kürze startet das erste Bundesliga-Spiel im neuen Jahr zwischen Austria Wien und SV Ried. Wir werden sehen, inwiefern die Wiener die Abgänge der Stars Junuzovic und Barazite verkraftet haben. Dafür feiern Kienast und Holland ihre Debüts. Bei Ried hat sich nicht so viel geändert, die Innviertler haben aber im Herbst mit Platz zwei ihre Qualität ausreichend bewiesen.



In Wien steht Fußball nichts im Wege. Zwei weitere Partien fielen allerdings dem Winter zum Opfer ().

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