Auf dem Weg in die Fußball-"Königsklasse" muss Österreichs Meister wie im Vorjahr den kroatischen Champion bezwingen. Da scheiterten die Bullen im Play-off an Dinamo Zagreb. Diesmal geht es gegen HNK Rijeka und einen alten Bekannten: Alexander Gorgon.
Der Ex-Austrianer wurde mit seinem Klub auf Anhieb Meister. Jetzt soll es in die Champions League gehen. Wie in der Meisterschaft fühlt sich Rijeka in der Rolle des Underdogs wohl. "Es wird ein ausgeglichenes Duell sein, aber Salzburg muss aufgrund seiner Möglichkeiten die Favoritenrolle annehmen", sagte Gorgon. "Wir gehen unbekümmert in das Duell. Für die meisten Spieler ist es die erste Champions-League-Qualifikation."
Dies gilt auch für den neuen Salzburger Coach Marco Rose, der die Qualitäten des kroatischen Meisters hervorstrich. "Das ist eine spielstarke Mannschaft. Die Einzelspieler verfügen über hohe Qualität."
Abschiedsvorstellung von Tino Lazaro?
Neben der Offensivkraft setzten die Bullen auf die Abwehrstärke. Alle vier Pflichtspiele wurden bisher ohne Gegentreffer absolviert. Wofür zuletzt auch Valentino Lazaro als Notnagel auf der rechten Abwehrseite mitverantwortlich war. Das Duell mit dem kroatischen Champion könnte sein letztes Spiel für die Bullen werden.
Dass Hertha BSC den Flügelflitzer haben möchte, ist kein Geheimnis. Ab 31. Juli absolvieren die Berliner ihr Trainingslager in Schladming. Bis dahin soll alles klar sein. Vielleicht geht es aber auch schneller. Das Abschlusstraining ließ Lazaro aus. Offiziell wegen Knöchelbeschwerden. Dabei wird die Vielseitigkeit des 21-Jährigen - noch einmal - gebraucht. Nach dem Ausschluss auf Malta sitzt Valon Berisha die letzte Partie seiner Zwei-Spiele-Sperre ab. (wem)