Doping-Bombe! Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat Ex-Leichtathletin Stephanie Graf (37) für zwei Jahre gesperrt. Begründung: Indem sie sich Eigenblut für Zwecke der Leistungssteigerung abnehmen ließ und sich damit einer verbotenen Technik bediente, hat Graf gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen.
Rückblick: Im Jänner 2004 beendete Stephanie Graf ihre Karriere - nach einer Olympia- Silbernen, einem Hallen-EMTitel und stets begleitet von Doping-Gerüchten.Viele Indizien sprachen dafür, dass die gebürtige Kärntnerin ihre Bestzeiten nicht immer mit nur legalen Mitteln erreicht hatte.
Ex-Leichtathletin stolpert auch über Humanplasma
Ein Besuch bei der berühmtberüchtigten Blutbank-Firma Humanplasma im Jahr 2003 - publik geworden erst 2009 - wurde Graf jetzt zum Verhängnis. Ich habe mir Blut nur abnehmen lassen - nicht, um es dann wieder zurückzuführen, wollte sie Experten und Öffentlichkeit weismachen. Zwecklos!
Der Österreichische Leichtathletikverband ließ die pikante Angelegenheit von der NADA prüfen, die beschloss jetzt die Sperre - beginnend mit 21. Juni 2010. Graf, die zur mündlichen Verhandlung nicht erschienen war, ihre Unschuld aber schriftlich beteuert hatte, kann gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen.