Unterarm und Auge verletzt

Granate explodiert – so geht es betroffenem Soldaten

Nach dem schweren Unfall bei einer Schießausbildung des Bundesheeres in der Steiermark gibt es neue Informationen zum Gesundheitszustand des Soldaten.
Christian Tomsits
10.07.2026, 10:16
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Der junge Berufssoldat erlitt bei der Explosion am Mittwoch laut "Heute"-Infos eine Fleischwunde am Unterarm sowie eine Verletzung am Auge. Am Donnerstag wird er zur weiteren Abklärung in die Klinik Bruck verlegt, wo er in der Augenklinik behandelt wird. Es besteht keine Lebensgefahr und es besteht die Hoffnung, dass der junge Mann wieder ganz gesund wird.

Der 23-jährige Berufssoldat stammt aus Klagenfurt, gehört zum Jägerbataillon 25 und nahm am Mittwoch an einem Gefechtsschießen teil, als es zu dem folgenschweren Unfall kam. Wie berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 11.45 Uhr auf einem Schießplatz. Der Wachtmeister war als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingeteilt und mit dem Nachladen scharfer Granaten betraut.

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Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Soldat die erste Granate in das Rohr eingeführt und bereits die zweite nachladen wollen, noch bevor der erste Schuss tatsächlich ausgelöst worden war. Dadurch dürfte die erste Granate noch im Rohr detoniert sein. Unmittelbar nach der Explosion versorgten anwesende Bundesheer-Sanitäter den Verletzten und brachten ihn ins LKH Judenburg.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden. Auch das Bundesheer hat eine interne Unfallkommission eingesetzt, die den genauen Hergang des Unfalls rekonstruieren soll.

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