Sport

Gregoritsch analysiert die Titelkandidaten

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:34

Am Samstag (16 Uhr) eröffnet die Austria gegen Ried die Frühjahrssaison. Ein Duell zweier Titelkandidaten? "Ja, aber nur wenn Salzburg patzt", sagt Experte Gregoritsch im "Heute"-Favoritencheck.

Am Samstag (16 Uhr) eröffnet die Austria gegen Ried die Frühjahrssaison. Ein Duell zweier Titelkandidaten? "Ja, aber nur wenn Salzburg patzt", sagt Experte Gregoritsch im Heute-Favoritencheck.

Seit Februar ist der 53-jährige Grazer als U21-Coach beim ÖFB engagiert. Davor leitete er die Geschicke von Tabellenschlusslicht Kapfenberg. Dort entwickelte er ein Auge für Team-Baustellen. Die entdeckt Gregoritsch auch bei allen Titelkandidaten.

"Trotz allem muss normalerweise Salzburg den Titel holen. Sie haben mit Abstand den stärksten Kader", legt er sich fest. "Winterkönig Rapid hat dafür das beste Gesamtpaket. Patzen die Bullen, sind die Hütteldorfer ein heißer Tipp."

Wie auch Kapfenberg auf den Abstieg. "Spannend wird es nur dann, wenn sie aus den ersten vier Partien sieben Punkte holen", sagt Gregoritsch über seinen Ex-Klub.

Die ersten drei sollen am Samstag bei der Admira her. Aber: Aufgrund des gefrorenen Bodens und der Kälte steht eine Absage im Raum. Auch die Partie Wr. Neustadt gegen Rapid (Sonntag, 16 Uhr) wackelt.

So analysiert Gregoritsch die einzelnen Vereine:

Rapid Wien: "Für den Titelgewinn ist es wichtig, dass sich Rapid-Trainer Schöttel auf einen Tormann festlegt. Es muss eine Hierarchie geben. Es hat sich auch noch kein Stürmer etabliert."

SV Ried: "Die Spieler sprechen erstmals vom Meistertitel, da könnte Druck entstehen. Die Erwartungshaltung darf aber nicht zu groß werden. Ried ist seit dem Cupsieg enorm selbstbewusst."

RB Salzburg: "Vom Material her ist Salzburg gezwungen, den Titel zu holen. Allerdings spielen sie im Februar auch in der Europa League. Das kann ein Problem werden."

Austria Wien: "Daxbacher hat den besten Fußball, aber nicht effizient gespielt. Vastic bringt jetzt eine eigene Philosophie mit. Fraglich ist, ob Barazite und Junuzovic gut ersetzt werden können."

Sturm Graz: "Mit Kienast hat Sturm nicht nur einen Teamstürmer, sondern Szabics auch seinen kongenialen Partner verloren. Man muss abwarten, ob Okotie und Pavlov Waffen sind."

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