Ungewöhnlicher Untergrund! Der Ski-Weltcup ist zurück in Europa. Heute (12.15 Uhr,ORF eins) steigt der Super-G der Herren in Gröden. Neuschnee stellt die Stars in Südtirol vor Probleme. "Alles neu! Bisher fuhren wir ja nur auf Kunstschnee",erklärt Klaus Kröll. Jetzt sind die Softies im Vorteil. In den Trainings dominierte der Schwede Hans Olsson.
Ungewöhnlicher Untergrund! Der Ski-Weltcup ist zurück in Europa. Heute (12.15 Uhr,ORF eins) steigt der Super-G der Herren in Gröden. Neuschnee stellt die Stars in Südtirol vor Probleme. "Alles neu! Bisher fuhren wir ja nur auf Kunstschnee",erklärt Klaus Kröll. Jetzt sind die Softies im Vorteil. In den Trainings dominierte der Schwede Hans Olsson.
"Der Schnee passt perfekt zu mir", grinste Olsson im Zielraum. Zum zweiten Mal war der Schwede im Training der Schnellste. In sieben Jahren Weltcup nur zwei Mal am Podest deklassierte Olsson die Konkurrenz. Kröll verlor als Zweiter 1,22 Sekunden, der Deutsche Stechert als Dritter 1,76 Sekunden. "Olsson ist der Favorit, er wird in der Abfahrt schwer zu schlagen sein", ist Kröll sicher. Die Stars grübeln auf der Saslong über die richtige Ski-Abstimmung. Der Wintereinbruch in Südtirol bevorzugt nach Wochen auf aggressivem Kunstschnee die Gefühlsfahrer.
Romed Baumann, im Training Fünfter: "Es ist sehr speziell hier. Feingefühl und Hirn sind gefragt." Im heutigen Super-G führt der Sieg über Aksel Lund Svindal. "Ich war bei diesem Rennen immer schnell", strotzt der "Super- Elch" vor Selbstvertrauen. Die ÖSV-Hoffnungen ruhen neben Baumann auf Hannes Reichelt. Eine Schrecksekunde erlebte Mario Scheiber. Nach einem Innenskifehler stürzte er im Training auf der Ciaslat-Wiese. "Fliegen ist nie gut, aber ich habe gesehen, dass alles hält." Heute fährt er sein 100. Weltcuprennen. "Und irgendwann siege ich auch."