Sensations-Aufsteiger Grödig schlug Admira Wacker zum Auftakt der letzten Runde vor der Winterpause mit 2:1 und sicherte sich den zweiten Platz bis zum Frühjahr. Nur 1.086 Zuschauer - so wenig wie seit drei Jahren nicht mehr - sahen zu.
Sensations-Aufsteiger Grödig schlug Admira Wacker zum Auftakt mit 2:1 und sicherte sich den zweiten Platz bis zum Frühjahr. Nur 1.086 Zuschauer - so wenig wie seit drei Jahren nicht mehr - sahen zu.
Sensationsaufsteiger SV Grödig überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Salzburger besiegten Schlusslicht Admira am Dienstagabend zum Auftakt der letzten Runde vor der Winterpause zu Hause mit 2:1 (1:0). Die Tore erzielten Tomi (22.) und Stefan Nutz (77.) bzw. Issiaka Ouedraogo (90.). 1.086 Zuschauer waren die wenigsten bei einem Spiel der Fußball-Bundesliga seit mehr als dreieinhalb Jahren.
Grödig-Trainer Adi Hütter musste seine Mannschaft aus Personalnot einmal mehr umkrempeln. Thomas Salamon fehlte gesperrt, Mario Leitgeb mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Das "letzte Aufgebot" der Grödiger war immer noch effizient genug. Grödig hatte bei zudem schwierigen Platzverhältnissen zwar etwas mehr Spielanteile, die Admira war vorerst aber gefährlicher. Rene Schicker setzte einen ersten Kopfball neben das Tor (11.), auch Innenverteidiger Christoph Schösswendter tauchte gefährlich davor auf (36.).
Admira spielt, Grödig trifft
Den Treffer machten aber die Grödiger. Der Spanier Tomi traf nach einem klug in den Rückraum gespielten Pass von Philipp Huspek (22.). Für Huspek war es bereits die neunte Torvorlage der Saison. Während Schicker bereits zur Pause durch Ouedraogo ersetzt wurde, trat Grödigs Topstürmer Philipp Zulechner erst nach Seitenwechsel wirklich in Aktion. Der ÖFB-Teamspieler brachte den Ball aber zweimal aus kurzer Distanz nicht im Tor unter (54., 62.).
Auf der Gegenseite scheiterte Lukas Thürauer, der den gesperrten Spielmacher Stefan Schwab ersetzte, in einer ähnlichen Situation (57.). Kurz nachdem Zulechner den Ball nach einem Lochpass an seinem 16. Saisontreffer vorbeigerollt hatte (75.), legte Stefan Nutz nach. Der eigentlich als Flanke gedachte Freistoß des Mittelfeldspielers verirrte sich ins Tor. Admira-Torhüter Manuel Kuttin machte an seinem 20. Geburtstag eine unglückliche Figur.
Hütter: "Krönender Abschluss"
Issiaka Ouedraogos Heber war nur noch Ergebniskosmetik. Torschütze Tomi sah im Finish Gelb-Rot (91.), die Admira konnte die dritte Niederlage im dritten Bundesligaspiel gegen Grödig aber nicht mehr verhindern. Die ersten beiden Saisonduelle hatte der Aufsteiger sogar mit 7:1 und 4:0 für sich entschieden. Grödig bejubelte den dritten Heimsieg in Folge, Hütter sprach von einem "krönenden Abschluss" des Erfolgsjahres 2013.
Grödig fehlen bei zwei Spielen mehr vorerst acht Punkte auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg. Die Admira liegt weiter deren zwei hinter dem Vorletzten Wacker Innsbruck, der am Mittwoch (20.30 Uhr) Salzburg empfängt. Die Niederösterreicher verpassten damit die Chance, die "Rote Laterne" trotz ihrer acht Punkte Abzug wegen Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen an die Tiroler abzugeben.
tipp3-Bundesliga 21. Runde:
SV Grödig - Admira Wacker Mödling Endstand 2:1 (1:0).
Untersbergarena, 1.086 Zuschauer, SR Schüttengruber.
Torfolge: 1:0 (22.) Tomi, 2:0 (77.) Nutz, 2:1 (90.) Ouedraogo
Grödig: Stankovic - Handle, Tschernegg, Karner, Potzmann - Elsneg, Nutz - Huspek, Tomi, Boller - Zulechner
Admira: Kuttin - Auer, Windbichler, Schösswendter, Th. Weber - Ebner, D. Toth - Schick (63. Sax), Thürauer (80. Katzer), Domoraud - R. Schicker (46. Ouedraogo)
Gelb-Rote Karte: Tomi (91.)
Gelbe Karten: Karner bzw. Auer, Ouedraogo, D. Toth
APA/red