Auf der Taborstraße (Leopoldstadt) stehen im kommenden Jahr Schienenbauarbeiten an. Für die Stadt ist das die Gelegenheit, den gesamten Straßenraum neu zu denken. Ab sofort sind die Anrainer eingeladen, ihre Vorschläge einzubringen, wie der "ORF" berichtet.
Im Fokus der Beteiligung stehen Themen wie Verkehr, Barrierefreiheit, Grünflächen und Aufenthaltsqualität. Ideen können online noch bis Ende Juli abgegeben werden. Zusätzlich sind mehrere Aktionen direkt vor Ort geplant: Entlang der Taborstraße können Interessierte mit Vertretern der Bezirksvorstehung sowie der Gebietsbetreuung ins Gespräch kommen.
Wer nicht digital teilnehmen möchte, kann die Umfrage auch analog ausfüllen – etwa in der Bezirksvorstehung Leopoldstadt oder bei der Gebietsbetreuung am Max-Winter-Platz. Die Neugestaltung ist bereits länger Thema, wird jedoch kleiner ausfallen als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür ist das Budget, heißt es von der roten Bezirksvorstehung.
Sämtliche Vorschläge werden gesammelt und anschließend von der Stadt auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Erste Zwischenergebnisse sollen laut Rathaus im Herbst präsentiert werden. Der eigentliche Umbau ist für 2027 geplant. Dann starten auch die Wiener Linien mit ihren Gleisarbeiten. Auf der Taborstraße müssen mehrere sogenannte Langsamfahrstellen beseitigt werden.