Straßenschlacht in Deutschland

Großfamilien prügeln sich mit Hämmern und Äxten blutig

Mehr als 20 Menschen sollen sich in Düren (D) eine brutale Straßenschlacht geliefert haben. Äxte, Hämmer und Baseballschläger kamen zum Einsatz.
Newsdesk Heute
11.08.2026, 19:51
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Gewalt-Eskalation in Deutschland! Die brutalen Szenen spielten sich am Sonntagabend am Bonner Platz in Düren (Nordrhein-Westfalen) ab. Gegen 18.50 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Polizei ein.

Über 20 Menschen sollen mit Äxten, Hämmern, Stangen und Baseballschlägern aufeinander losgegangen sein, berichtet "Bild". Augenzeugen hielten Teile der Auseinandersetzung mit ihren Handys fest.

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Mann liegt offenbar bewusstlos am Boden

Die Aufnahmen zeigen mehrere blutende und teilweise schwer verletzte Personen. Ein Mann liegt offenbar bewusstlos auf dem Boden. Trotzdem soll weiter auf das wehrlose Opfer eingeschlagen worden sein. Auch verletzte Frauen sind auf den Videos zu sehen.

Mehrere Augenzeugen versuchten, die Auseinandersetzung zu stoppen. Ein Mann mit einem Hund forderte etwa einen Beteiligten auf, seine Axt fallen zu lassen.

Mindestens acht Schwerverletzte

Als die ersten Polizisten eintrafen, waren die beiden Gruppen bereits voneinander getrennt. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mindestens acht Menschen schwer verletzt. Sechs kamen mit Rettungswagen und Notarzt ins Krankenhaus. Zwei weitere Verletzte verweigerten laut Polizei eine Behandlung und wollten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Zudem gab es mehrere Leichtverletzte.

Zwei Männer festgenommen

Noch am Tatort nahm die Polizei zwei Verdächtige fest. Es handelt sich um einen 23-Jährigen aus Köln und einen 22-Jährigen aus Düren.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich Angehörige der beiden Großfamilien zuvor verabredet hatten. Ein möglicherweise schon länger schwelender Streit soll anschließend eskaliert sein.

Polizei wertet Videos aus

Warum es zu der Gewalt-Eskalation kam, ist noch unklar. Die Beteiligten zeigen sich laut Polizei bislang wenig kooperativ.

Nun werden Augenzeugen-Videos ausgewertet, um weitere Verdächtige zu identifizieren. Die Ermittler wollen auch klären, wer Äxte, Hämmer und andere Waffen zu dem Treffen mitgebracht hatte.

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