Tee gehört weltweit zu den beliebtesten Getränken. Ob grüner oder schwarzer Tee - beide Sorten werden für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt. Doch welche Variante bringt dem Körper tatsächlich mehr?
Wie chip.de berichtet, enthalten beide Teesorten Koffein, das die Ausschüttung von Hormonen wie Serotonin und Dopamin fördern und das Nervensystem anregen kann. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in den jeweiligen Inhaltsstoffen.
Grüner Tee enthält besonders viele Polyphenole, allen voran das Epigallocatechin-Gallat (EGCG). Dabei handelt es sich um eines der stärksten Antioxidantien unter den Pflanzenstoffen. Untersuchungen zeigen, dass EGCG und andere Catechine im grünen Tee oxidativen Stress verringern, Entzündungen hemmen und die Gefäßfunktion verbessern können. Das kann sich positiv auf Blutdruck, Cholesterinwerte und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken. Zudem schützt EGCG das Immunsystem und hemmt das Wachstum von Krebszellen.
Schwarzer Tee enthält spezielle Polyphenole, sogenannte Theaflavine. Diese entstehen während der Herstellung aus den Catechinen des Teeblatts und wirken im Körper antioxidativ. Studien deuten darauf hin, dass Theaflavine den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen und Fettansammlungen verringern können. Zusätzlich kann die Aminosäure L-Theanin, die im schwarzen Tee vorkommt, die Aufmerksamkeit und Konzentration fördern und eine entspannte Wachsamkeit unterstützen.
Fachleute betonen, dass sowohl grüner als auch schwarzer Tee eine gesunde Ergänzung der Ernährung darstellen - vorausgesetzt, sie werden mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßiger Bewegung kombiniert. Die enthaltenen Polyphenole und Antioxidantien unterstützen das Herz-Kreislauf-System, fördern die Konzentration und können Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.
Das Fazit: Grüner Tee punktet stärker bei Antioxidantien und Herz-Kreislauf-Faktoren, schwarzer Tee bringt Vorteile für Konzentration, Fettstoffwechsel und Knochengesundheit. Am besten richtet sich die Wahl nach den persönlichen Vorlieben und individuellen gesundheitlichen Zielen.