Grüner Pass sorgt für riesen Verwirrung in Teststraßen

Der "Grüne Pass" ist in Österreich gestartet. Symbolbild
Der "Grüne Pass" ist in Österreich gestartet. SymbolbildJohann Schwarz / SEPA.Media / picturedesk.com
Grüne Pass mit QR-Code ist endlich verfügbar. Seither steht auf einem negativen Testergebnis aber nicht mehr "negativ". Das sorgt für Aufregung.  

Der elektronische Grüne Pass mittels QR-Code ist mit dem heutigen Donnerstag in Betrieb gegangen. Das bestätigte das Gesundheitsministerium gegenüber der APA. Allerdings stehen die Zertifikate vorerst nur Genesenen und Getesteten zur Verfügung, Geimpfte müssen noch auf den Grünen Pass warten – "Heute" berichtete.

In den Teststraßen und Apotheken sorgte diese Umstellung für ordentliches Tohuwabohu. Denn wie der ORF Teletext berichtet, werden negative Ergebnisse der Antigentests nun nicht mehr als "negativ" bezeichnet, stattdessen findet sich der Vermerk "nicht nachgewiesen".

EU-konforme Begriffe

Zahlreiche aufgeregte Anrufe bei den Corona-Hotlines, samt Nachfragen ob die Tests nun fehlerhaft oder nicht gültig seien, waren die Folge. An einigen Grenzposten sollen sogar eigentlich negativ getestete Menschen deswegen zurückgewiesen worden sein.

Der Grund ist simpel. Damit der österreichische Grüne Pass EU-konform ist, müssen die von den Staaten festgelegten Begrifflichkeiten verwendet werden. In diesem Fall einfach die deutsche Übersetzung von "not detected", wenn kein Virus im Körper entdeckt wurde.

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