Nach dem brutalen Foul von LASK-Stürmer Lukas Kragl an Salzburg-Goalie Eddie Gustafsson am Sonntag gibt es leichte Entwarnung! Er hat ein gebrochenes Schien- und Wadenbein. Das haben wir mit einem 40-Zentimeter-Nagel fixiert. Es geht ihm so weit gut, verkündet Klubarzt Helmut Klampfer. Der Tormann wird ein halbes Jahr ausfallen, bleibt aber positiv: Ich bin ein Kämpfer, komme bald zurück!
Er sitzt bereits lächelnd im Bett, wird in einigen Monaten wieder Fußball spielen können! So die positive Nachricht, die Gustafssons Arzt Helmut Klampfer am Tag nach der Operation verkünden konnte.
Vorerst wird der Schien- und Wadenbeinbruch den Goalie aber über Monate schachmatt setzen. Die Verletzung ist mit Hermann Maiers Motorradunfall vergleichbar, erklärte Klampfer. Der Herminator - bei dem auch die Nerven zerfetzt waren - brauchte 17 Monate für sein Comeback. Auch Arsenal-Stürmer Eduardo (Bild unten) erlitt eine ähnliche Verletzung, fiel zehn Monate aus.
LASK-Stürmer Kragl kommt übrigens mit seinem Horror-Foul ungeschoren davon. Wir werden keine rechtlichen Schritte gegen ihn einleiten, sagt Salzburg-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Kragl will sich nicht verstecken. Ich werde Eddie bald im Krankenhaus besuchen, kündigt er an.