Haas wehrt sich: "Wir sind keine Ferrari-Kopie!"

Nach der starken Performance der Haas-Boliden in Australien wurden Vorwürfe laut, das neue Auto sei eine Kopie des 2017er-Ferraris.

Beim Formel-1-Auftakt in Melbourne überraschte Außenseiter Haas F1 die Konkurrenz. Die Performance stimmte, einzig durch verpatzte Boxenstopps nahm das US-Team keine Punkte aus Australien mit. Gegen den Rennstall werden Vorwürfe laut, dass der Bolide eine Kopie des 2017er-Ferraris sei. Teamchef Günther Steiner wehrt sich aber.

"Sie sehen Geister! Manche verstehen Autodesign nicht. Sie sagen, das Auto sieht dem Ferrari vom Vorjahr sehr ähnlich. Also sollen wir ihr Auto kopieren, das hinter uns liegt, oder sollen wir uns an einem Auto orientieren, das ziemlich schnell ist", sagt der Südtiroler.

Nur Aerodynamik und Chassis selbst gebaut

Prinzipiell wäre es gar nicht möglich den 2017er-Ferrari 1:1 zu kopieren, denn der Radstand unterscheidet sich. Haas nutzt das Formel-1-Reglement geschickt aus und entwickelt lediglich Chassis und Aerodynamik selbst. Aufhängung, Getriebe, Motor, Hydraulik, Elektrik und Elektronik werden zugekauft.

"Wenn man damit ein Problem hat, zeige ich ihnen den Weg zur FIA. Dort können sie Protest einlegen", meint Steiner schlagfertig.

(Heute Sport)

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