Viele schauen durch die Finger

"Hab altes Auto" – Wienerin hat kein Pickerl-Glück

Kampf der Bürokratie: Das Pickerl müssen wir bald seltener machen lassen. Für Fahrer älterer Fahrzeuge bringt die Reform jedoch wenig.
Newsdesk Heute
05.12.2025, 08:12
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Die Pickerl-Reform soll Autofahrern das Leben leichter machen. Ab 2026 gilt das neue "4-2-1"-System: Das erste Pickerl ist erst nach vier Jahren fällig, danach nur alle zwei Jahre – solange das Auto unter zehn Jahre alt ist. Danach müssen Fahrzeuge wieder jedes Jahr zur Begutachtung. Es ist die eine Maßnahme zum Bürokratieabbau, die am meisten Aufsehen erregt. Hintergrund: Am Mittwoch hat Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn insgesamt 113 Änderungen vorgestellt.

"Heute" hat sich in Floridsdorf umgehört. Was denken Autofahrer über die neue Regel?

„Wunderbar, dann ist es billiger!“
Monika, 52freut sich über die Reform

>> Im Video: Das sagen die Wiener zur Pickerl-Reform

"Ghupft wie ghatscht"

Anjei freut sich über die längeren Intervalle: "Das ist super, wenn ich es nur alle zwei Jahre erneuern muss", sagt er ins "Heute"-Mikro.

Monika ist begeistert: "Wunderbar, dann ist es billiger! Ich vergesse das sowieso von Jahr zu Jahr!"

Andere dagegen profitieren kaum. Eveline meint: "Ich hab ein altes Auto, ich muss sowieso jedes Jahr gehen! Es ist ghupft wie ghatscht."

Wann genau diese Umstellung vollzogen wird, ist allerdings noch völlig unklar. Erst muss noch die Gesetzesänderung formuliert und durch den Nationalrat gebracht werden. Das kann dauern.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.12.2025, 11:19, 05.12.2025, 08:12
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