Nur zwei Punkte aus drei Spielen, gefrustete Fans und jetzt die Abrechnung von Nenad Bjelica. "Solange bei der Austria vor allem zwei Spieler zu viel Macht haben, wird nichts besser", polterte der Ex-Coach. "Heute" hakte bei Sportvorstand Tommy Parits nach.
. "Solange bei der Austria vor allem zwei Spieler zu viel Macht haben, wird nichts besser", polterte der Ex-Coach. "Heute" hakte bei Sportvorstand Tommy Parits nach.
"Heute": Herr Parits, hat Nenad Bjelica mit seiner Kritik recht, haben Austrias Spieler zu viel Macht?
Thomas Parits: "Das ist Unsinn. Bei uns hat kein Spieler mehr Macht als der Trainer oder der Vorstand."
"Heute": Bjelica beklagte auch fehlende Unterstützung vom Verein, gerade als es nicht gut lief …
"Auch das kann ich zurückweisen. Wir sind ihm gegenüber immer loyal gewesen."
"Heute": Warum dann seine Kritik?
Parits: "Das weiß ich nicht. Aber im Fußball ist es so, dass entlassene Trainer immer enttäuscht sind. Da können solche Aussagen passieren. Ich möchte mich damit aber gar nicht zu viel beschäftigen. Mein Blick geht nach vorne."
"Heute": Der sieht am Wochenende Wr. Neustadt. Ein Pflichtsieg?
Parits: "Nein. Aber natürlich wäre es an der Zeit für den ersten Sieg. Unser Problem: Wir schießen keine Tore. Wenn diese Blockade gelöst ist, gewinnen wir wieder. Das braucht manchmal Zeit."
"Heute": Bekommt die der Trainer?
Parits: "Absolut, wir stehen voll hinter Baumgartner und seinem System."
"Heute": Ihre Amtszeit endet Juni 2015. Stimmt die Motivation noch?
Parits: "Zu hundert Prozent: Ja!"