Die Champions-League-Euphorie kann für Fans richtig teuer werden: Nachdem auch das letzte Restkontingent am Montag in kürzester Zeit vergriffen war, tauchten zahlreiche Karten auf Wiederverkaufsplattformen auf. Verlangt werden dafür stolze Summen.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich schlägt nun Alarm. "Ganz klare Aussage: Hände weg von solchen Angeboten", warnt Konsumentenschützer Gernot Fieber im Gespräch mit dem ORF.
Denn selbst nach der teuren Bezahlung ist der Platz im Stadion keinesfalls sicher. Die Tickets sind Personen zugeordnet. Zudem könnten im Netz zahlreiche Fake-Karten kursieren. "Es ist natürlich auch möglich, dass sehr viele gefälschte Karten unterwegs sind", so Fieber.
Doch nicht nur Käufer sollten vorsichtig sein. Wer ein Ticket mit Gewinn weiterverkauft, müsse laut AK mit Konsequenzen durch den LASK rechnen. Denkbar seien ein Ausschluss vom weiteren Kartenkauf oder sogar die Kündigung des Abos.
Eine private Weitergabe ohne Gewinn sollte hingegen kein Problem darstellen. Die Nachfrage war zuletzt jedenfalls enorm: Zeitweise warteten mehr als 7.600 Fans gleichzeitig im digitalen Warteraum des LASK-Shops.