Hallenverbot? "Das regeln wir Caps-Fans unter uns"

Die Capitals-Fan-Klubs im neuen, gemeinsamen Fan-Block Süd2.
Die Capitals-Fan-Klubs im neuen, gemeinsamen Fan-Block Süd2.Bild: GEPA-pictures.com
Wiens Eishockey lässt das Hass-Problem nicht zu. Das erklären die Fan-Klub-Bosse "Heute" beim runden Tisch mit Klartext.
Im Fußball sorgten zuletzt Fan-Exzesse im In- und Ausland für Aufregung. In Wiens Eishockey gab es im September erste Anzeichen auf Verschlechterung. Die Fans trugen selbst dazu bei, das Problem in den Griff zu bekommen.

"Solche haben bei uns überhaupt nichts verloren!" Die Capitals-Fans und Manager Franz Kalla sind sich einig, hatten mit Radikalen Ärger (siehe Info-Box), fanden schnell eine Lösung. Wie? "Die Fanklubs schlugen selbst Alarm", erzählt Kalla.

"Heute" diskutierte eineinhalb Stunden mit dem Manager und Vertretern der größten Fanklubs Icefire, Fiakercaps, Vienna Hockey-Fans. Tenor: "Bei Politik und Diskriminierung ziehen wir klar die Grenze."

Aufreger!
Im September zeigten zehn Jugendliche beim U20-Match der Caps ein Plakat: Scheiss Kibarei. Das Doppel-S glich dem SS-Schriftzug der NS-Zeit. Fans schlugen Alarm. Es gab Anzeigen nach dem Verbotsgesetz und Hallenverbote.
Hallenverbote wie die zehn in dieser Causa seien die Ausnahme. Vieles werde von den Fans im Keim erstickt: "Das regeln wir schon selber. Auch, wenn sich auswärts einer aufführt – der fährt bei uns nicht mehr mit."

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Hier die ServusTV-Highlights von Dienstagabend: Meister Bozen besiegt die Capitals mit 4:1.



Fans finden beim Klub Gehör und zahlen es wie gegen Bozen mit Stimmung zurück: "Das gelbe Trikot vereint uns alle!"

(Sebastian Klein)



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