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Hamilton fürchtete sich vor Rosberg - Lob für Vettel

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:35

Keine Runde länger hätte der Grand Prix von Spanien dauern dürfen - es war am Ende ein Zittersieg von Lewis Hamilton über seinen Teamkollegen Nico Rosberg. Sebastian Vettel zeigte seinen Kritikern mit einer sensationellen Aufholjagd, dass er am Weg zurück ist.

dauern dürfen - es war am Ende ein Zittersieg von Lewis Hamilton über seinen Teamkollegen Nico Rosberg. Sebastian Vettel zeigte seinen Kritikern mit einer sensationellen Aufholjagd, dass er am Weg zurück ist.

0,6 Sekunden hatte Hamilton nach rund 300 Kilometern Rennen Vorsprung auf Rosberg. Nach dem letzten Boxenstopp wurde es hektisch. Der Deutsche hatte auf eine andere Reifenstrategie gesetzt und war im letzten Stint mit weicheren Pneus als der Teamkollege unterwegs. Dadurch holte Rosberg kontinuierlich auf den Briten auf, für einen Überholversuch reichte es aber nicht. "Ganz ehrlich, eine Runde mehr, und ich hätte es versuchen können. Dummerweise hat diese Runde gefehlt, aber so ist es nun einmal", meinte der Sieger des WM-Auftaktes in Melbourne.

Hektischer Funkverkehr

"Ich war heute einfach nicht schnell genug, Nico war schneller", weiß Hamilton, der in der Endphase des Rennens hektisch mit seinem Renningenieur funkte. "Ich hatte viel Ärger mit der Balance des Autos und habe einfach versucht, etwas Zeit zu finden. Ich habe meinem Mechaniker gesagt, er solle mir durchgeben, wo ich Zeit verliere", erklärte der neue WM-Führende. "Zum Glück habe ich es geschafft, Nico hinter mir zu halten."

Der Doppelsieg von Mercedes war völlig ungefährdet. Der drittplatzierte Daniel Ricciardo hatte rund 50 Sekunden Rückstand - verlor somit fast eine Sekunde pro Runde auf die Silberpfeile. Darüber konnte auch Vettels sensationelle Aufholjagd vom 15. Startplatz auf Rang vier inklusive schnellster Rennrunde nicht wegtäuschen. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber wir sind die zweite Kraft", so Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko.

Lob für Vettel

Nach dem Pech der letzten Wochen sah Niki Lauda eine "Wiederauferstehung" des Weltmeisters. "Ich weiß gar nicht mehr, wen ich alles überholt habe", meinte ein sichtlich erleichterter Vettel, der Sonderlob von Teamchef Christian Horner erhielt: "Man konnte sehen, dass sein Selbstvertrauen an diesem Wochenende gewachsen ist. Er ist die schnellste Runde gefahren und hat sich von Startplatz 15 aus großartig nach vorne gekämpft. Es war eine phänomenale Leistung."

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