Verstappen nicht belangt

Hamilton-Strafe! "Will nicht Fußball-Trainer spielen"

Max Verstappen und Lewis Hamilton lieferten sich in Mexiko ein hartes Duell. Der Brite bekam dafür eine Strafe, der Niederländer nicht.
Sport Heute
27.10.2025, 22:13
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Beim Grand Prix von Mexiko lieferten sich Max Verstappen und Lewis Hamilton ein hartes Duell wie in alten WM‑Kämpfen – mit Berührungen, Positionsverlusten und dem Notausgang für Hamilton in Kurve vier. Der Brite bekam nach dem Duell eine harte Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt, der Niederländer kam ungeschoren davon.

Die Zeitbuße kostete Hamilton eine bessere Platzierung, schlussendlich landete der 41-Jährige nur auf dem achten Platz. Damit gleichbedeutend: Das nächste enttäuschende Ergebnis für den siebenfachen Weltmeister. Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur fand danach klare Worte, sah eine ungerechte Behandlung seines Piloten.

"Wären wohl noch Vierter geworden"

"Weil das Überholen in Mexiko so schwierig ist, hat die Strafe uns das Rennen gekostet", echauffierte sich Vasseur über das Urteil der Renn-Stewards. Dann zog der Italiener einen kuriosen Vergleich. "Ich will jetzt aber nicht den Fußball-Trainer spielen, der sich über alles aufregt", meinte der 57-Jährige. Durch die Strafe wurde Hamilton weit zurückgeworfen, eine gute Platzierung war somit außer Reichweite. Anders hätte es mit einem glimpflichen Urteil ausgesehen. Wäre die Strafe nicht ganz so hart ausgefallen, erklärte der Ferrari-Teamchef, "wären wir wohl noch Vierter geworden."

Hat der Skisport noch eine Zukunft? Die Diskussion im Video

Erbost zeigte sich der Italiener auch darüber, dass Verstappen ohne Strafe davonkam. "Ich finde das sehr seltsam, denn Max hat in Kurve 3 abgekürzt", schilderte Vasseur seine Einschätzung der Situation. Ob es eine mögliche Bevorzugung des vierfachen niederländischen Weltmeisters gab? "Er hat keine Strafe bekommen, aber wir haben zehn Sekunden bekommen", erklärte er vielsagend.

Die entscheidende Szene

In Runde sechs donnerten Hamilton und Verstappen Seite an Seite auf Kurve vier zu – der Brite außen, der Niederländer innen. Beide blockierten die Vorderräder, doch während Verstappen die Linie hielt, rauschte Hamilton in den Notausgang. Von dort fuhr er quer übers Gras und reihte sich zwischen Kurve 5 und 6 wieder ein – vor Verstappen und mit spürbarem Abstand. Weil er den Platz nicht freiwillig zurückgab und sich damit laut Rennleitung einen Vorteil verschaffte, kassierte Hamilton zehn Strafsekunden. Der Vorwurf der Stewards: "Streckenverlassen mit Gewinn eines Vorteils". Im Hamilton-Urteil hieß es: "Daher wird die Standardstrafe für das Verlassen der Strecke und das Erlangen eines dauerhaften Vorteils verhängt."

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