Viele Menschen nehmen ihr Handy überallhin mit - sogar aufs stille Örtchen. Doch ist das wirklich so unhygienisch, wie oft behauptet wird? Die Antwort überrascht.
Bei der Toilettennutzung gelangen durch die Luft kaum Bakterien auf das Gerät. Viel entscheidender sind die Hände.
Wie es bei Chip.de heißt, landen Fäkalbakterien nur dann auf dem Smartphone, wenn die Hände nach dem WC-Besuch nicht gründlich gewaschen werden. Wer zum Handy greift, ohne sich vorher die Hände zu waschen, überträgt die Keime direkt auf den Bildschirm.
Überraschenderweise ist das Risiko in der Küche sogar höher als im Badezimmer. Beim Auftauen von rohem Fleisch etwa gelangen besonders viele Bakterien auf die Finger - und von dort aufs Handy, wenn man nebenbei ein Rezept nachschaut.
Dabei bietet der Touchscreen eigentlich keine guten Lebensbedingungen für Mikroorganismen. Die Oberfläche ist glatt, trocken und nährstoffarm - kein idealer Ort für Keime.
Dazu kommt: Wir reinigen unser Smartphone öfter als gedacht - nur eben unbewusst. Jedes Mal, wenn wir es in die Hosentasche stecken oder mit dem T-Shirt abwischen, werden Bakterien entfernt.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich regelmäßig die Hände waschen und das Gerät gelegentlich mit einem leicht feuchten Tuch abwischen - besonders nach dem Kochen oder einem Krankenhausbesuch.