Der vor einem Monat in Kitzbühel schwer gestürzte Ski-Rennfahrer Hans Grugger hat den ersten großen Schritt in Richtung Genesung gemacht und die Intensivstation verlassen. Nun absolviert er ein auf ihn zugeschnittenes Reha-Programm.
Hans Grugger hat es auf dem Weg zur Gesundung sehr eilig. Seit Freitag befindet er sich im Rehabilitionszentrum Hochzirl und kann bereits erste Schritte machen. Die Übersiedelung erfolgte nur zwei Tage, nachdem ihm die Schädeldecke wieder eingesetzt worden war. Die Überstellung war möglich, weil die Ärzte mit der Entwicklung zufrieden sind und bisher keine Komplikationen aufgetreten sind.
"Sehr gutes Reha-Potenzial"
"Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen sind durchaus positiv, Herr Grugger hat ein sehr gutes Reha-Potenzial. Entsprechend haben wir ein spezifisches Trainingsprogramm entwickelt, das genau auf ihn zugeschnitten ist", sagte Leopold Saltuari, Leiter der neurologischen Abteilung in Hochzirl.
Das Programm ist sehr vielseitig, umfasst sowohl physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, als auch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsübungen. Unterstützung bekommt er auch von Freundin Ingrid Rumpfhuber, die kaum von seiner Seite weicht.
Grugger hatte sich am 20. Jänner beim Abfahrtstraining auf der Streif unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Solch gute Nachrichten wie die über seine bisher gute Genesung sind Balsam für die Seele des ÖSV. Denn die Herren-Mannschaft gleicht einem riesigen Lazarett.