Sport

Hart erkämpfter Ostbahn-Sieg im Bezirksderby

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:20

Härter zu kämpfen als erwartet hatte Ostbahn XI im Simmeringer Bezirksderby mit dem Tabellen-Letzten Simmeringer SC. Lange hielt der Abwehrriegel der jungen "Had"-Kicker gut. Die beiden Treffer zum 2:0-Sieg der Hasenleitner fielen erst in den letzten zehn Minuten. Dieser Sieg reicht Ostbahn trotzdem nicht zu Tabellenplatz zwei, da Stadlau bei Admira Technopool mit 1:0 siegen konnte.

Härter zu kämpfen, als erwartet hatte Ostbahn XI im Simmeringer Bezirksderby mit dem Tabellen-Letzten Simmeringer SC. Lange hielt der Abwehrriegel der jungen "Had"-Kicker gut. Die beiden Treffer zum 2:0-Sieg der Hasenleitner fielen erst in den letzten zehn Minuten. Dieser Sieg reicht Ostbahn trotzdem nicht zu Tabellenplatz zwei, da Stadlau bei Admira Technopool mit 1:0 siegen konnte. 

Der SC Ostbahn XI begann das Simmeringer Derby zwar dominant mit viel Ballbesitz, doch die defensive Spielweise der Gastgeber bereitete dem Aufstiegskandidaten sichtlich Probleme. Chiorean, Muhr und Protiwa vergaben in den ersten 15 Minuten große Chancen. Nachdem die Anfangsoffensive der Gäste nichts Zählbares brachte, wurden die Simmeringer stärker, beteiligten sich vermehrt am Spiel und brachten das torlose Remis in die Pause. 

"Das war heute eine bessere U18, die das Defensivkonzept gut umgesetzt hat", freute sich Simmering-Trainer Christian Neckamm im Gespräch mit "Heute.at" darüber, dass sein Plan bis zur 81. Minute gut aufging. "Es waren sogar zwei, drei Chancen da, in Führung zu gehen", ärgerte sich Neckamm. Yusuf Günes verzog in der 48. Minute nur knapp, und nach seinem Zuspiel per Ferse verfehlte Marcel Nagl das Tor. Für Ostbahn XI vergab Semir Hodzic die größte Möglichkeit in der 56. Minute. "Ein Derby hat immer eigene Gesetze, da werden ganz spezielle Kräfte frei", kommentierte Ostbahn XI-Obmann Rene Pfeiffer die starke Leistung des Gegners. 

Die letzten zehn Minuten brachten die Erlösung für Ostbahn

Es bedurfte einer Standardsituation der spielstarken Hasenleitner, um den Führungstreffer zu erzielen. Sergio Chiorean zirkelte einen direkten Freistoß aus 18 Metern ins Tor. "Wir wollten eigentlich Standards verhindern. Der Ball war auch nicht ganz unhaltbar", sagte Christian Neckamm. Danach war die Gegenwehr des Tabellen-Letzten gebrochen, Ostbahn kam zu Chancen im Minutentakt, Lichvar fixierte mit seinem Treffer in der 85. Minute den 2:0-Endstand. "Die Burschen hätten sich heute sicher einen Punkt verdient, die Möglichkeiten waren da", ärgerte sich Simmering-Trainer Neckamm. Ostbahn-Obmann Pfeiffer ärgerte sich nach seinem Verweis auf die Tribüne in der 75. Minute vor allem über den Schiedsrichter-Assistenten: "Manche nehmen sich zu wichtig und verstehen nicht, dass sie nur ein Teil des Fußballs sind. Der Fußball aber ohne Funktionäre nicht existieren würde."

Noch während des Spiels musste Burhan Cobanoglu mit einer schweren Schulterverletzung von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Tabellen-Letzten wird sich über die Winterpause einiges verändern. "Einige routinierte Spieler haben nicht gut trainiert, waren zu oft verletzt. Wir möchten diese abgeben und routinierte und gestandene Spieler holen", erklärt Christian Neckamm. Die "Mission Klassenerhalt" sieht der Simmering-Coach trotzdem noch als machbar. "Man muss schauen, was mit der Vienna passiert, ob die Vienna Amateure vielleicht absteigen müssen." Bei Ostbahn ist die Ära Alfred Niefergall beendet. "Im Guten sind wir auseinander gegangen", erzählte Pfeiffer. Mit dem neuen Trainer sollen Verstärkungen kommen. "Stefan Milosavljevic von der Wiener Viktoria ist ein absoluter Wunschspieler von mir."

Weiterbestand des Simmeringer SC gesichert

Wirtschaftlich konnte die Zukunft des Simmeringer SC sichergestellt werden. Der wirtschaftliche Ausgleich konntemit den Gläubigern erzielt werden, diese nahmen die angebotenen 30% an. Somit ist der Weiterbestand des Simmeringer Traditionsclubs gesichert. "Ich freue mich für die Simmeringer, dass dieses leidige Thema jetzt vom Tisch ist und hoffe, dass sie bald wieder aus dem Tabellenkeller herauskommen", freute sich Pfeiffer für den Bezirksrivalen. 

Stadlau überwintert nach Sieg bei Admira Technopool auf Platz zwei

Nach einer offenen ersten Halbzeit am Landhaus-Platz erzielte der Stadlauer Alek Duric erst in Minute 54 den Goldtreffer für die Stadlauer. Damit beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Donaufeld vor dessen letztem Spiel des Herbsts lediglich drei Punkte. Ostbahn XI lauert als drittplatziertes Team einen Zähler dahinter. Die Talfahrt mit vier Niederlagen in Folge stoppen konnte der SV Post ausgerechnet im Derby gegen Gersthof. Zwar hatte Khajik Jerjes seine Postler vor der Begegnung nicht als Favorit gesehen, trotzdem setzte sich der Post SV souverän mit 3:0 durch. Stanimirovic brachte das Heimteam nach 33 Minuten in Führung, die beiden weiteren Treffer erzielte Baris Özgül jeweils durch einen Elfmeter in den Minuten 47 und 68. Der Gersthofer Murat Belen sah nach 64 Minuten Gelb-rot und sein Klubkollege Ivan Matic nach Torraub Rot (67.) 

Alle Spiele der 15. Stadliga-Runde im Überblick

Samstag, 23. November 

Simmeringer SC - Ostbahn XI 0:2

Admira Technopool - FC Stadlau 0:1

Post SV - Gersthofer SV 3:0

NAC - Team Wiener Linien 0:6

Sonntag, 24. November

FavAC - Gerasdorf/Stammersdorf 10:15h

SR Donaufeld - SC Mannswörth 10:15h

Wienerberg - Vienna Amateure 11:00h

SV Donau - Austria XIII 14:00h

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