Härteschlacht kostet Bayern drei verletzte Stars

Die Bayern stehen im Halbfinale der Champions League – doch drei Stars der Münchner kommt der Aufstieg gegen Sevilla teuer zu stehlen.

So viel hatte Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt schon lange nicht mehr zu tun. Im Rückspiel gegen Sevilla war der 75-Jährige angesichts der teils überharten Spielweise der Spanier im Dauereinsatz. Immer wieder musste er auf's Feld spurten, um leidende Bayern-Profis medizinisch zu versorgen.

Robert Lewandowski wurde dabei von den Andalusiern besonders in die Mangel genommen. Erst kassierte der Pole nach einem Zweikampf ein veritables Veilchen, nur wenige Minuten später krümmte er sich nach einem Tritt auf das Sprunggelenk am Boden. Auch in der Folge musste Lewandowski jede Menge einstecken, ehe sein beschwerlicher Arbeitstag in der 77. Minute beendet war. Welche Blessuren der 29-Jährige genau aus der Härteschlacht davontrug, ist noch nicht unklar.

Klar sind hingegen bereits die Verletzungen, die sich Javi Martinez und James Rodriguez zugezogen haben. Martinez trug eine starke Knieprellung davon, Rodriguez bezahlte den Aufstieg mit einer schweren Oberschenkelprellung. Ob und wie lange die beiden ausfallen, müssen genauere Untersuchungen noch zeigen.

Trotz drei verletzter Spieler will Bayern-Trainer Jupp Heynckes aber nichts von einer zu harten Gangart Sevillas wissen. "Eine robuste und aggressive Spielweise gehört dazu", weiß er. "Die Partie war im Großen und Ganzen im Rahmen des Erlaubten."

(red.)

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