"In England hat ein Trainer mehr Ruhe zum Arbeiten - und ein anderes Standing", sagt der Southampton-Coach in einem Interview mit dem Magazin "kicker". Der Steirer kritisiert vor allem die Schnelllebigkeit und meint, dass Trainer in Deutschland mehr unter Druck stehen. "Das ist eine ungesunde Entwicklung. Man ist schnell bereit, den Trainer auszutauschen", so der 51-Jährige.
Seit 2018 arbeitet Hasenhüttl in der Premier League bei Southampton. Die Situation als Trainer sei hier laut seinen Aussagen angenehmer. Das hat zu einem Teil damit zu tun, dass sich englische Klubs mehr von Medien und Fans abschotten würden. "Ich muss nicht jeden Tag den Medien erklären, warum ich jemanden nicht aufgestellt oder auf Dreierkette umgestellt habe."
Auch in Österreich ist vor kurzem eine Diskussion über die Schnelllebigkeit in der Branche entbrannt. Nur zwei der zwölf Vereine in der Bundesliga, der TSV Hartberg und Aufsteiger WSG Wattens, setzen auf denselben Trainer wie vor einem Jahr. (Heute Sport)