Sport

Hasenhüttl pfeift auf Leipzig! Jetzt spricht er

Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl hat bei RB Leipzig selbst um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Jetzt erklärt seinen ungewöhnlichen Schritt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 20:40

Chaos pur bei RB Leipzig!

Nachdem am Sonntag Klub-Boss Ralf Rangnick noch betont hatte, dass Ralph Hasenhüttl die "Bullen" auch in der nächsten Saison trainieren wird, überschlugen sich die Ereignisse beim deutschen Red-Bull-Klub.

Am Dienstag lehnten Rangnick und Leipzig-Vorstandschef Oliver Mintzlaff Hasenhüttls Wunsch, dass sein Vertrag zu verbesserten Konditionen über den Sommer 2019 hinaus verlängert wird, knallhart ab. "Wir sind davon überzeugt, dass eine Verlängerung zum jetzigen Zeitpunkt für unseren Verein nicht der richtige Schritt gewesen wäre", so Mintzlaff. Ein Schlag ins Gesicht für Hasenhüttl, der den Verein in der Vorsaison als Aufsteiger zur Vizemeisterschaft und in dieser Spielzeit immerhin in die Europa League geführt hat.

„Es ist völlig legitim, dass der Klub sich entschieden hat, keine Verlängerung anzustreben. Wir haben jedoch auch betont, dass es für beide Seiten nicht wünschenswert wäre, ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen", erklärt Hasenhüttl seine aufsehenerregende Entscheidung. „Nach gemeinsamen Erfolgen sollte man deshalb ehrliche Worte an den Tag legen können und auch ein klares Nein statt ein beschwichtigendes Ja wählen dürfen. Aus diesem Grund habe ich die Vereinsführung gebeten, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden."

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(red.)