Hasenhüttl über Stöger-Job: "Ich könnte das nicht"

Der fliegende Wechsel von Peter Stöger von Köln zu Dortmund überrascht Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl. Er selbst würde sich das nicht zutrauen.

Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Als Spieler der Wiener Austria feierten sie Anfang der 1990er-Jahre Erfolg um Erfolg – knapp 20 Jahre später kreuzten sich ihre Wege in der deutschen Bundesliga erneut.

Beide ÖFB-Exporte bekamen mittlerweile den Stempel "Toptrainer" verpasst, Hasenhüttl trainiert Leipzig mit großem Erfolg, Stöger soll jetzt Dortmund aus der Krise führen.

"Hut ab, wenn Peter sich das zutraut"

Eine Aufgabe, die es in sich hat – das weiß auch Hasenhüttl. "Nach viereinhalb Jahren in Köln in Dortmund einen Job zu übernehmen, der in der Situation nicht gerade einfach ist – ich könnte das nicht", gesteht der Steirer. "Ich müsste dafür komplett erholt sein, sonst würde ich mir das nicht zutrauen. Hut ab, wenn Peter sich das zutraut."

Hasenhüttl greift dabei auf seinen eigenen Erfahrungsschatz zurück. Als der 50-Jährige das Training bei RB Leipzig brachte er nach eigenen Angaben sieben Wochen, um sich auf die neue Situation mental einzustellen. "Und ich habe jeden Tag gebraucht, um von der alten Aufgabe Abstand zu nehmen. Zudem sind die Wochen bei einem neuen Verein mit die intensivsten, die man sich vorstellen kann", erzählt der gebürtige Grazer. "Die Belastung, einen neuen Verein mit neuem Trainerteam, Spielern, Funktionären, Abläufen, Fans und Medien kennen zu lernen, ist unglaublich hoch."

Bis zu ihrem direkten Duell haben die beiden aber noch Zeit. Am 3. März werden die beiden Österreicher mit ihren Klubs Dortmund und Leipzig in der deutschen Bundesliga aneinander prallen.

(red.)

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