Mesut Özil wegen 1740 Stunden Fortnite verletzt?

Mesut Özil ist begeisterter Fortnite-Spieler. Nicht alle seiner Fans teilen die Leidenschaft für den Shooter.
Mesut Özil ist begeisterter Fortnite-Spieler. Nicht alle seiner Fans teilen die Leidenschaft für den Shooter.Bild: Kein Anbieter/Screenshot
Arsenals Spielmacher gerät immer mehr aufs Abstellgleis. Seine Krise könnte mit dem beliebten Videospiel zusammenhängen.
Unai Emery schien nicht so gut auf ihn zu sprechen zu sein. Nach dem 4:2-Sieg gegen Tottenham vom Wochenende wurde der Arsenal-Trainer zur Absenz von Mesut Özil befragt – die Antworten fielen kurz und knapp aus. Wieso er nicht spielte? "Er hat Rückenschmerzen." Wie lange schon? "Weiß ich nicht." War er im Stadion? "Weiß ich nicht."

Hinreichend bekannt ist hingegen, was der frühere deutsche Nationalspieler sonst so in seiner Freizeit tut. Er spielt "Fortnite". Ausgiebig. Laut externer Statistik-Websites hat Özil im Online-Game über 5200 Matches absolviert und steht bei weit mehr als 600 Siegen. Der Arsenal-Blogger "Le Grove" ordnet via Twitter ein: "Es braucht unglaublich viel Zeit, um diese Anzahl Siege zu erreichen. Entweder muss man im Solomodus 99 Spieler bezwingen, 48 im Duo-Mode oder 24 im Squad-Mode."



CommentCreated with Sketch.3 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Wie viel Zeit Özil vor der Konsole verbringt, zeigen die nackten Zahlen. Laut dem Statistik-Portal "Wasted on Fortnite" spielte der 30-Jährige 5221 Matches, durchschnittlich dauert eine solche Partie rund 20 Minuten. Das wär dann eine Nettospielzeit von 104'420 Minuten, 1740 Stunden oder 72 Tagen. "Le Grove" schließt daraus: "Wenn Özil Rückenschmerzen hat, könnte das damit zusammenhängen, dass er stundenlang herumsitzt." Arsenal-Legende Ian Wright kommentierte den Post via Twitter vielsagend mit "interessant." Ebenso interessant: Bei "Wasted on Fortnite" haben sie auch ausgerechnet, dass Özil in dieser Zeit beispielsweise 158 Bücher hätte lesen können.

Dabei ist der Deutsche bei weitem nicht der einzige Fußballstar, der sich nachweislich gern dem Gamen widmet. So zeigte beispielsweise Neymar am Montagabend deutlich mehr Interesse an der virtuellen als an der echten Welt. Während Ada Hegerberg und Luka Modric den Ballon d'Or gewannen, streamte der Brasilianer, wie er sich mit dem Ballergame "Call of Duty" vergnügte.

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(Heute Sport)

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