"Totale Komödie"

Heftige Kritik an Zoll nach Schwarzenegger-Kontrolle

Arnold Schwarzenegger wurde heute Nachmittag drei Stunden überraschend am Münchner Flughafen festgehalten. "Heute" weiß, was tatsächlich passiert ist. 

Heute Entertainment
Heftige Kritik an Zoll nach Schwarzenegger-Kontrolle
Arnold Schwarzenegger bei "The Late Show With Stephen Colbert" in New York, Oktober 2023
IMAGO/Cover-Images

Arnold Schwarzenegger wurde am Mittwoch wegen einer mitgebrachten Luxusuhr drei Stunden lang angehalten – "Heute" hat berichtet. Es ginge um "Steuerhinterziehung", so ein Sprecher vom Hauptzollamt München. Der Schauspieler hätte die Uhr anmelden müssen, weil es eine Einfuhr ist. Erst mit reichlicher Verspätung konnte der 74-Jährige daher seine Reise nach Kitzbühel fortsetzen, wo er am Wochenende die Hahnenkammrennen verfolgen wird. So weit die Kurzmeldung – doch tatsächlich ereignete sich am Flughafen eine filmreife Pleiten-, Pech- und Pannenserie. 

Bei dem Corpus delicti, der Luxusuhr, handelt es sich um einen Zeitmesser der Schweizer Marke Audemars Piguet. Es ist eine Uhr aus Schwarzeneggers persönlichem Besitz, die er seiner Klima-Initiative beim "Special Dinner for Climate Action" am Donnerstag für den guten Zweck als Versteigerungsobjekt zur Verfügung stellen wollte.

"Er wurde zu keinem Zeitpunkt gebeten, ein Steuerformular auszufüllen, und er beantwortete ehrlich und gewissenhaft die Fragen der Zollbeamten. Er kooperierte zu jedem Zeitpunkt, obwohl es eine inkompetente Untersuchung war, eine totale Komödie voller Fehler, die allerdings einen sehr lustigen Polizeifilm abgeben würde", schildert Natascha Unger, eine Mitarbeiterin der "Schwarzenegger Climate Initiative", gegenüber "Heute" die Ereignisse beim deutschen Zoll.

Pleiten, Pech und Pannen am Zoll

Schwarzenegger habe sich selbstverständlich sofort bereit erklärt, den Zoll auf seine eigene (!) Uhr zu bezahlen. Die Beamten hätten es allerdings eine Stunde lang nicht geschafft, den Kreditkartenautomaten korrekt zu benutzen (!!), bis sie schließlich aufgaben und ihn persönlich baten (!!!), Bargeld vom Automaten zu beheben, um den gewünschten Betrag zu bezahlen. "Diese Summe war allerdings zu hoch für den von ihnen ausgesuchten Geldautomaten und die Bank war außerdem geschlossen. Zurück im Zollbüro, hatte ein mittlerweile neuer Beamter eine Maschine gefunden, die funktionierte", so Unger zu "Heute".

Dass die "Steirische Eiche" die Posse am Zoll durchaus mit Humor genommen haben dürfte, belegt ein Foto, welches der "Bild" zugespielt wurde und Schwarzenegger entspannt lächelnd neben den Zollbeamten zeigt. "Wir hoffen, Deutschland investiert so viel Energie darin, seine Wirtschaft umzubauen und ökologischer zu gestalten, wie sie es tun, Zoll auf das Eigentum von Menschen einzuheben. Wir hoffen, dass sie ihn das nächste Mal nicht auch noch bitten, den Zoll für seine Anzüge zu zahlen", kann sich Unger einen letzten, kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Hasta la vista, baby!

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