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Heizung kaputt, Katze krank – Vater sucht dringend Job

Ein Familienvater benötigt einen zweiten Job, um über die Runden zu kommen. Nun gibt es Hilfe.

Clemens Pilz
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Die Pandemie stellt viele Menschen vor schwierige Herausforderungen.
Die Pandemie stellt viele Menschen vor schwierige Herausforderungen.
Getty Images (Symbolfoto)

Die Corona-Pandemie bringt viele Menschen an ihre psychischen, aber auch finanziellen Grenzen. So sorgt nun etwa das Schicksal eines Twitter-Nutzers für Betroffenheit. Der Vater hat große finanzielle Sorgen: Die Heizung ist defekt, das Auto benötigt Reparaturen, dazu kommt der Unterhalt für die beiden Kinder und dann ist auch noch die Katze vor ein Auto gelaufen und hat eine hohe Tierarztrechnung verursacht.

Zuverdienst wäre große Hilfe

Der Nutzer ist jetzt dringend auf der Suche nach einem zweiten Job oder einer Nebentätigkeit, um sich das Einkommen aufbessern zu können. Twitter-User @nedo04 reagierte auf die Notlage seines Bekannten und veröffentlichte einen Aufruf im sozialen Netzwerk mit der Bitte um Hinweise auf mögliche Jobs im Medienbereich:

Spendensammlung

Durch das Engagement wurde aber auch ein weiterer Twitter-User auf die Situation des Vaters aufmerksam. Er habe zwar keinen Job zu vergeben, schrieb dieser. Er werde dem Betroffenen aber 100 Euro überweisen und suche nun nach neun weiteren Spendern, um mit insgesamt 1.000 Euro helfen zu können. Tatsächlich fanden sich auch binnen weniger Stunden gleich mehrere hilfsbereite Nutzer, die nicht nur Beifall spendeten, sondern auch finanziell aushalfen.

Wer mithelfen möchte, findet die näheren Informationen über den oben stehenden Tweet. Derzeit ist der finanzielle Ausblick für viele Menschen düster. Der Anstieg der Lebenserhaltungskosten ist auch 2022 nicht aufzuhalten. Laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria dürfte die Inflation in Österreich im Jänner auf 5,1 Prozent angestiegen sein. Das ist der höchste Wert seit November 1984. Treiber bei den Teuerungen ist insbesondere der Anstieg der Strom- und Gaspreise. Diesen spürt, wie berichtet, etwa auch der Wiener Friedrich Olejak.

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