Held Sonnleitner: "Lasse mich nicht wegschicken"

Ausgerechnet Mario Sonnleitner schoss sein Krisen-Rapid mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg gegen die Admira. Starke Worte nach der starken Leistung:
Rund 11.000 Fans durften am Sonntag im Allianz-Stadion aufatmen. Nach der katastrophalen Woche und den Pleiten bei Hartberg (0:3) und Villarreal (0:5) verschaffte sich Rapid gegen die Admira Luft.

Die Hütteldorfer spielten druckvoller als zuletzt, traten hinten sicher auf und siegten verdient mit 2:0. Der grün-weiße Dank gebührt einem Innenverteidiger, der zwischenzeitlich beim Klub schon abgeschrieben war: Mario Sonnleitner.

Der 32-Jährige erzielte einen Doppelpack. Zwei Mal traf er nach einer Rapid-Ecke. Damit nahm er seinem Team viel Druck von den Schultern. Rapid klettert auf Tabellenrang sieben, punktgleich hinter den sechstplatzierten Hartbergern.

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"Wir haben Charakter gezeigt", sagte der stolze Routinier nach dem Abpfiff. Vor dem Spiel hatte es ein bestimmendes Thema gegeben: die Grüppchenbildung. Aussagen von Christopher Dibon hatten für Aufsehen gesorgt (weiter unten nachzulesen).

Sonnleitner erklärte: "Wir haben einige neue Spieler, die müssen erst lernen, um was es hier geht, dass Rapid der größte Klub in Österreich ist." Wille und Einstellung "passen", aber es sei zu sehr um Einzelspieler, zu wenig um das "Zusammen" gegangen.

Sein erster Doppelpack für Rapid war für Sonnleitner eine Genugtuung. Es ist noch nicht lange her, als ihm vom Klub klargemacht wurde, dass man nicht mehr mit ihm plane. Inzwischen spielt er eine tragende Rolle, geht mit seiner Erfahrung voran und erhebt in der Krise seine Stimme.

"Ich lasse mich nicht wegschicken", so seine bedeutungsschwangere Aussage, auf seine einstige Degradierung im Klub angesprochen. "Wenn das Leute so im Klub entscheiden, ist das so. Aber ich mache immer weiter."

(Heute Sport)

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