Sport

Herbst: "Bei den Klassikern schlage ich zurück"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:05

Fünf Rennen in 20 Tagen! Im Jänner haben die Slalom-Asse Hochsaison - morgen geht es am Zagreber Hausberg Slejme (Kro) los. Reinfried Herbst (32) steht nach zwei Ausfällen zu Saisonbeginn unter Druck. Für Heute analysiert der amtierende Slalom-Weltcupsieger die Klassiker - und stellt klar: Jetzt kommen meine Rennen.

- Zagreb: Coole Leute, top organisiert. Zagreb ist ein Super-Rennen, das im Flachstück vor dem Ziel entschieden wird. Im Vorjahr lag ich weit vorne, nach einem Fehler wurde ich Fünfter. Diese Rechnung ist noch offen.

- Adelboden: Das Ski-Volksfest in der Schweiz. Vier Tore sind so steil, dass du dir beim Besichtigen denkst: ,Wie soll ich da fahren? Und dann geht es doch.

- Wengen: Anspruchsvoll und eigen. Der Steilhang ist nicht so brutal wie in Adelboden, dafür länger. Stimmungsmäßig ist es nicht so gut. Ich war schon Zweiter und Dritter. Wengen ist einer der letzten weißen Flecken auf meiner Siegerliste.

- Kitzbühel: Wäre Skifahren ein Wunschkonzert, möchte ich heuer am liebesten am Ganslernhang zuschlagen. Zwei Mal stand ich knapp davor. 2009 brach mein Ski, im Vorjahr riskierte ich zu viel. Ich weiß, der Hang liegt mir. Heuer muss es klappen.

- Schladming: Das Rennen ist eine Frage der Konzentration. Am Start stehen die Menschen vier Meter von dir weg und brüllen dich an. Einfach irre! Die letzten zwei Jahre lief es super. Zwei Siege. Einfach perfekt. Martin Huber

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