Steil bergab geht es mit Österreichs Abfahrern, die Gegner fahren mit uns Schlitten. Was tun gegen die Speed-Krise? "Heute" hakte bei Toni Giger nach. Der erfolgreichste Trainer in der Ski-Geschichte (Ära Maier) leitet heute die Abteilung Forschung im ÖSV.
Steil bergab geht es mit Österreichs Abfahrern, die Gegner fahren mit uns Schlitten. Was tun gegen die Speed-Krise? "Heute" hakte bei Toni Giger nach. Der erfolgreichste Trainer in der Ski-Geschichte (Ära Maier) leitet heute die Abteilung Forschung im ÖSV.
"Ich erwarte keinen schnellen Schritt aus der Krise. Zaubern kann keiner", dämpft Toni Giger im "Heute"-Talk die Erwartungen der Fans. 75 Prozent aller Rennen gewannen Maier und Co. 2001 unter Coach Giger, nach 211 Siegen und 18 Goldenen musste er 2010 gehen – fehlende Erfolge!
Heute forscht Giger: Beläge, Wachs, Kanten, Aerodynamik. "150 Wachssorten haben wir zuletzt getestet – ohne Erfolg. Das Thema Wachs ist ausgereizt." 74 (!) Angestellte arbeiten unter Giger in der ÖSV-Abteilung für Forschung und Entwicklung. Können sie die Abfahrer wieder schnell machen? "Es wäre nicht gescheit, da jetzt mitzureden", winkt er ab.
"Wir haben auch gar nicht die Kapazitäten dafür." 23 Serviceleute werken unter Giger – drei bei den Speed-Damen, keiner bei den Herren. "Die Skifirmen betreuen sie ja gut." Zur Krisensitzung mit Cheftrainer Andi Puelacher brachte Giger gestern Video-Analysen mit. "Auch das zählt zu meiner Arbeit.“ Woran hakt es? "Es gibt nicht den Fehler. Die Jungs haben Potenzial, die kommen schon."