Wiener Zöllner haben am Flughafen Wien fünf illegal eingeführte Hundewelpen sichergestellt. Die Tiere wurden bei der Kontrolle einer Frau entdeckt, die mit einem Flug aus China eingereist war. Die jungen Hunde befanden sich laut den Behörden in schlechtem Gesundheitszustand und werden nun in einem Tierheim betreut.
"Dieser Aufgriff zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die aufmerksame und professionelle Arbeit unserer Zollbediensteten ist. Bei illegal eingeführten Hundewelpen steht vor allem das Wohl der Tiere im Mittelpunkt: Häufig werden sie unter Bedingungen transportiert, die für junge Tiere belastend und gefährlich sein können. Der Zoll leistet hier einen wichtigen Beitrag, um solche Fälle aufzudecken und die Tiere bestmöglich zu schützen", so Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (VP).
Bei der Einreisekontrolle legte die Verdächtige mehrere Dokumente vor, um die Einfuhr der Welpen als rechtmäßig erscheinen zu lassen. Die Überprüfung zeigte jedoch rasch, dass zumindest drei der Hunde für die Einreise in die Europäische Union noch viel zu jung waren. Zudem zweifelten die Beamten das vorgelegte Tiergesundheitszeugnis aller fünf Welpen an. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass das Zertifikat der Tollwutbestimmung gefälscht war.
Eine hinzugezogene Tierärztin schätzte das Alter der Hunde auf maximal 7 bis 12 Wochen und äußerte erhebliche Bedenken hinsichtlich ihres Gesundheitszustands. Der Zoll beschlagnahmte daraufhin die fünf Welpen und übergab sie einem Tierheim zur weiteren Betreuung.
Gegen die Verdächtige wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Dieses ist derzeit noch anhängig. Die fünf Hundewelpen erholen sich nun im Tierheim, hoffen dann auf einen Neustart bei tierlieben Besitzern.