Schafft es Strache? "Vielleicht aus Mitleid …"

Wien-Wahl 2020 – der Countdown läuft. "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand über die Ausgangslage und eine spannende neue Koalitionsmöglichkeit.

1,1 Millionen Wiener wählen heute einen neuen Landtag. "Heute"-Chefin Eva Dichand analysiert die Ausgangspositionen der einzelnen Parteien, lässt den Wahlkampf Revue passieren – und wagt einen Ausblick auf die Koalitionsmöglichkeiten nach der Wahl. Die Einschätzungen der Verlegerin und langjährigen Polit-Beobachterin kurz zusammengefasst:

"Heute"-Herausgeberin Eva Dichand prognostiziert Wahl

Die SPÖ mit Michael Ludwig hat sich für Eva Dichand "als etablierte Partei" präsentiert und darf sich auf einen überzeugenden Wahlsieg einstellen. Im Video spricht Dichand darüber, warum die Grünen für Wien vielleicht nicht der richtige Koalitionspartner sind – und bringt eine spannende Alternative ins Spiel.

Die ÖVP mit Gernot Blümel sieht die "Heute"-Chefin knapp unter 20 Prozent. Die Gründe? "Die schlechte Corona-Reaktion der Regierung jetzt. Probleme mit Corona gibt es nicht nur in Wien, sondern in ganz Europa." Blümel komme auch nicht so gut an, wie gedacht.

Die Grünen haben in der Koalition auf Bundesebene laut Dichand ihre "Kernwähler enttäuscht", etwa in der Flüchtlingsfrage, dafür aber zu sehr auf Radfahrwege gesetzt. Ein Thema, das die SPÖ aber ohnedies seit Jahren abdeckt.

Die Neos werden – mangels rechten Wahlprogramms – mäßig Zugewinne einfahren, könnten nach der Wahl aber zum Zünglein an der Waage werden.

Die FPÖ sieht Dichand traditionell etwas zu niedrig eingeschätzt. Wie weit es raufgeht? Siehe Video!

Und dann wäre noch Strache: Überspringt er die 5-Prozent-Hürde, die für einen Einzug in den Wiener Landtag erklommen werden muss? Eva Dichand: "Vielleicht wählen ihn ein paar aus Mitleid …"

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