Die EMA ist überzeugt davon, dass die Vorteile des Vakzins des schwedisch-britischen Herstellers die Risiken überwiegen. Zu mutmaßlichen Impfvorfällen wollte die österreichische Behörde keine Auskunft erteilen. Laut "Heute"-Infos sollen es sieben Fälle mit BioNTech-Pfizer und acht mit AstraZeneca sein.
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) gab die Zahl jener Personen an, die nach einer Impfung wegen Nebenwirkungen ins Spital mussten: 85 Menschen nach einer BioNTech-Impfung, 53 nach AstraZeneca (Anm.: Zeitraum 27.12. bis 12.3.). 31 Personen schwebten in Lebensgefahr (19 BioNTech, zwölf AstraZeneca).
Die AstraZeneca-Chronologie
➤ Krankenschwester stirbt nach Corona-Impfung im AKH
➤ Zweites Opfer (30) nach Impfung, jetzt Astra-Aus in NÖ?
➤ Obduktion – das weiß man zum Tod nach Corona-Impfung
➤ Nach Todesfall nun Impfstopp für ganze AstraZenca-Charge
➤ Nach Tod: Astra-Charge sorgt für Termin-Chaos im Land
➤ 37.000 Menschen wurden aus gestoppter Charge geimpft
➤ Tote Krankenschwester – kein Fehler bei Impfung
➤ Weitere Fälle in EU: Droht AstraZeneca Aus in Europa?
➤ 22-Jährige erleidet Embolie nach AstraZeneca-Impfung
18 der 31 genesen wieder, 13 Fälle sind in Abklärung. Zur besseren Einschätzung: Bis 12. März wurden 750.000 Österreicher mit BioNTech und 190.000 mit AstraZeneca geimpft. Statistisch musste somit jeder 3.584ste nach einer AstraZeneca-Impfung ins Spital und jeder 8.522ste nach einer BioNTech-Dosis.