Im burgenländischen Horitschon (Bezirk Oberpullendorf) ist der Ärger groß. Wie der örtliche Jugendverein in einem Facebook-Posting mitteilte, wurde der Maibaum in der Nacht auf Freitag umgeschnitten.
Für den Verein ist klar: Die "Brauchtumspflege" wurde in diesem Fall "gewaltig überschritten". Demnach sei es keine Seltenheit, dass ein Maibaum in der 1. Mainacht fallen könne, dass man den Baum aber am 15. Mai – "weit abseits jeder Brauchtumspflege" – fällt, habe mit "Spaß" oder "Tradition" nichts zu tun.
Seitens der Jugend Horitschon sprach man von "Sachbeschädigung auf Privatgrund". Dies sei "kein Kavaliersdelikt", betonte der Verein. Zudem hätte "bei so einer hirnlosen Aktion" noch viel Schlimmeres passieren können.
Für die Aktion sollen zwei derzeit noch unbekannte Burschen verantwortlich sein. Ein Zeuge hatte die beiden gegen Mitternacht auf frischer Tat gesehen. Nun beschäftigt sich die Polizei mit der Causa. Der Vorfall wurde angezeigt.