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Hirscher erklärt, warum er nicht auf Übersee-Trainin...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:47

Marcel Hirscher ist im abgelaufenen Sommer erstmals nicht zu einem Übersee-Training nach Südamerika oder Neuseeland geflogen. "Ich gehe in diesem Sommer neue Wege", erklärte der vierfache Gesamtweltcupsieger bei einem Workshop von "LMT Cubex" am Freitagnachmittag in Wien.

Marcel Hirscher ist im abgelaufenen Sommer erstmals nicht zu einem Übersee-Training nach Südamerika oder Neuseeland geflogen. "Ich gehe in diesem Sommer neue Wege", erklärte der vierfache Gesamtweltcupsieger bei einem Workshop von "LMT Cubex" am Freitagnachmittag in Wien. 

"Ich erhoffe mir das Gleiche. Weil mit Flug, Aufenthalt und Jetleg geht sicher ein Monat für das Übersee-Training drauf", erklärte der 26-Jährige am Freitag. Bislang ist die Rechnung allerdings noch nicht recht aufgegangen. "Ich habe bis jetzt nur sechs Schneetage. Das ist klar am unteren Limit. Ideal wären 30." Davon lässt sich der Salzburger aber nicht beunruhigen: "Es hat sehr viel mit Glück zu tun. Letztes Jahr in Chile hatten wir auch nur fünf Schneetage." 

Außerdem gab Hirscher Einblick in seines Tagesruythmus, der in den letzten Wochen vor dem Weltcup-Auftakt natürlich vom Training geprägt ist. "Ich stehe um viertel sieben auf, ab acht trainiere ich. Um zwölf werfe ich den Herd an, da bin ich meist schon sehr hungrig und dann gibt´s die Mittagspause." Dabei geht Hirscher immer wieder eigene Wege, hat das Crossfit-Training für sich entdeckt. "Ich trainiere seit ich 18 bin professionell. Irgendwann gehen einem die Ideen aus." 

Hirscher: "Von Rennen zu Rennen"

Trotzdem kommen die Hobbies des Salzburgers nicht zu kurz, Hirscher verbindet das auch mit den Trainings: "Ich weiß nicht, ob so viele andere Skifahrer Speedway fahren." Dabei geht Hirscher stets seinen eigenen Weg. Etwas, das der 26-Jährige mit den Jahren gelernt hat: "Ich habe versucht, den Schwung wie Ted Ligety zu fahren, bis ich gemerkt hab, dass das nichts bringt." 

Auch nach der vierten großen Kristallkugel in Folge bleibt der 26-Jährige vorsichtig. "Ich schaue von Rennen zu Rennen. Ich will es so einfach wie möglich halten." 

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