Henrik Kristoffersen hat im Night-Race von Schladming zurückgeschlagen. Der Norweger distanzierte Marcel Hirscher um hauchdünne neun Hundertstel auf Rang zwei. Dritter wurde der Russe Alex Khoroshilov.
Henrik Kristoffersen hat im um hauchdünne neun Hundertstel auf Rang zwei. Dritter wurde der Russe Alex Khoroshilov. Im Kampf um die WM-Tickets hat nun Manuel Feller die Nase vorne, der Sechster wurde.
Wie sooft hieß das große Slalom-Duell Henrik Kristoffersen gegen Marcel Hirscher. Nach dem ersten Durchgang hatte der Norweger, der sich von seinem Ausfall in Kitzbühel erfangen hat, die Nase vorne. Marcel Hirscher lauerte mit 52 Hundertstel Rückstand auf Rang zwei.
Im zweiten Lauf knallte Hirscher im oberen Teil eine Wahnsinnsfahrt hin, nahm dann aber im Schlusshang nicht mehr das volle Risiko. Am Ende rettete Kristoffersen neun Hundertstel ins Ziel und durfte über den Sieg jubeln. Alex Khoroshilov komplettierte als Dritter das Podest.
Hirscher mit Rang zwei zufrieden
"Oben war's super, ich habe mir im unteren teil selbst die Schneid' abgekauft. Ich habe gewusst, dass es sehr knapp wird. Irgendwann werden die Hundertstel auf meine Seite zurückkommen. Ich bin voll im Rennmodus und freue mich auf die nächsten Aufgaben. 80 Punkte mehr am Konto ist besser, als rauskugeln", war Hirscher auch mit Platz zwei zufrieden.
"Ein Sieg in Schladming ist einfach unglaublich. Das ist fast wie ein Heimsieg. Ich habe nach dem oberen Teil gewusst, dass ich hinten bin, weil die Zuschauer so laut gejubelt haben. Dann habe ich gewusst, es muss was weiter gehen", jubelte Kristoffersen über seinen Triumph.
Feller bucht wohl sein WM-Ticket
Neben Marcel Hirscher hat sich auch Manuel Feller sein Ticket für die WM in St. Moritz gesichert. Der Tiroler wurde als Sechster zweitbester Österreicher und kam endlich einmal wieder im Ziel an. Zuvor hatte er ja mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. "Es war kein Sicherheitslauf, habe aber bei ein paar Passagen etwas rausgenommen. Man darf hier einfach nicht zurückziehen. Die Erleichterung ist riesengroß", meinte Feller im Zielraum.
Das Duell um die letzten WM-Tickets im Slalom wurde in Schladming hingegen nicht deutlich entschieden. Marco Schwarz (18.) und Michael Matt (19.) dürfen sich weiterhin Hoffnungen machen, für Christian Hirschbühl (24.) wird es wohl nichts mehr werden. "Keine Ahnung, ob man schon zum WM-Ticket gratulieren darf. Ich habe meine Arbeit gemacht und jetzt entscheiden die Trainer. Wir wissen auch noch nicht, wann genau die Entscheidung fällt", erklärte Schwarz nach dem Rennen.
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